Wo Licht ist, ist auch Schatten

manchmal mehr Schatten als Licht. Am frühen Dienstagmorgen (gegen 0.15 Uhr) meldeten sich mehrere Liebertwolkwitzer bei der Polizei, weil vier junge Männer ihren Straßenzug verdunkelten.

Die lichtscheuen 16- bis 24 Jährigen maßen ihre Kräfte Am Angerteich, indem sie dortige historische Straßenlaternen zerstörten. Offenbar weisen die Männer an ihren Körpern eine ungünstige Massenverteilung auf: Was am oberen Ende fehlt, ist an den Armen zu viel – immerhin sechs Laternen erlosch das Lebenslicht, weil die Masten komplett durchbrochen wurden.

Von drei Leuchten war nur noch der Stumpf vorhanden. Wahrscheinlich liegen die Passstücke auf dem Teichgrund. Wegen freiliegender Kabelenden musste noch in der Nacht ein Angestellter der Stadtbeleuchtung seine Arbeit aufnehmen.

Er schätzte den Schaden auf 2.000 Euro – pro Laterne. Gegen Armleuchter sind arme Leuchten halt chancenlos.