„Woche des guten Lebens“ kontra Neustädter Autoverkehr

Dresden - Es muss nicht immer das Auto sein, darauf haben Mitarbeiter des Projekts „Woche des guten Lebens“ in der Dresdner Neustadt aufmerksam gemacht. Zunutze gemacht hat sich das Team in diesem Zusammenhang den "Parking-Day“ im Rahmen der „europäischen Mobilitätswoche".

Mit Aktionen wie Siebdruck mit T-Shirts und Plakatbemalung mit Motiven zum Thema Klima wurden die Neustädter in die kleine, gemütliche Ecke des Teams gelockt. Immer wieder hielten die Neustädter inne um sich über das Vorhaben des Projekts zu informieren. An einer Tafel wurden verschiedene Ideen gesammelt und mit den Bürgern besprochen.

Die eigentliche „Woche des guten Lebens“ - in der ein Teil des Neustädter Straßenraums für sieben Tage zur temporären Fußgängerzone wird - musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Mit dem Parking Day wurde nun ein kleiner Ersatztermin gefunden. Das Projekt ist im Rahmen des Zukunftsstadt-Prozesses entstanden. 

Dass das Projekt eine hohe Reichweite besitzt, davon zeugt auch der aktuelle Neuzugang. Marie Zeil studiert Stadt- und Regionalplanung in Weimar, im Zuge dessen war sie auf der Suche nach einem Praktikum.

Das Projekt wird vom Lehrstuhl für Verkehrspsychologie beforscht und die Ergebnisse im Anschluss transparent für alle zur Verfügung gestellt, sowie an die Stadt weitergeleitet. Die nächste Woche des guten Lebens ist für den 2. bis 9. Mai 2021 geplant.