Wölfe erwischen rabenschwarzen Tag gegen die Thüringer

Gegen den Tabellenzweiten vom Nordhäuser SV erwischten die Gastgeber einen rabenschwarzen Tag, an dem gleich zwei „Bänke“ platzten.

Zuerst wurde Ronny Beblik wegen Tiefschlags disqualifiziert. Der 19-jährige Robert Lamm ging nach einem Schlag Bebliks in Höhe der Gürtellinie und nach einer darauffolgenden „Schrecksekunde“ zu Boden. Logische Folge war die Disqualifikation des Chemnitzer Staffelkapitäns.

Noch schwerer erwischte es Ex-Vizemeister Robin Zipper im Weltergewicht, der durch einen „Lucky Punch“ Yusupows einen schweren K.o. hinnehmen musste.

Den Glanzpunkt auf Chemnitzer Seite setzte der unbändige „Überlebenswille“ von Benjamin Börner, der am Ende von Runde drei von Marc Haupt ebenfalls wie ein Baum gefällt wurde. Doch der 19-jährige stand urplötzlich wieder auf und steigerte sich in Runde vier zu einer nie für möglich gehaltenen Leistung.

„So viel Pech kommt selten zusammen. Aber das ist Boxen. Eine Sekunde Unaufmerksamkeit kann hart bestraft werden“, war Wölfe-Coach Olaf Leib hinterher verständlicherweise geknickt.

Die Chemnitzer verabschiedeten sich nach dieser Niederlage aus dem Rennen um den Staffelsieg, der nur noch unter den Hallensern und den Nordhäusern ausgemacht werden kann.

Am 3. Mai kommt der BCO Heidelberg II in das Sportcenter am Stadtpark, wo es für die Chemnitzer zum Saisonabschluss noch um Rang zwei in der Abschlusstabelle geht.

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