Wohnaccessoires machen das Zuhause aus

Um dem eigenen Zuhause einen ganz persönlichen Stil zu verleihen, sind die kleinen und handlichen Wohnaccessoires, bestens geeignet. Sie können nach eigenem Belieben eingesetzt werden, dabei sollte sich jeder ruhig etwas trauen und ein wenig experimentieren.

Den eigenen persönlichen Geschmack wiedergeben

Es ist das eigene Zuhause und in diesem sollte ein tolles Wohlfühlambiente vorhanden sein. Um den eigenen persönlichen Geschmack widerzuspiegeln, werden neben Möbeln und Dekorationsobjekten auch Wohnaccessoires eingesetzt, mit denen der eigene persönliche Geschmack widergespiegelt wird. Damit das gelingt, gibt es stilvolle Accessoires für jeden Raum, von der Küche, über das Schlafzimmer bis hin zum Bad und Kinderzimmer.

Dabei ist es wichtig, dass ein Stil festgelegt wird, denn so zieht sich das Design wie ein roter Faden durch alle Räume. Nicht nur, dass die Farben miteinander harmonieren, sondern die einzelnen Elemente sind problemlos austauschbar. Ein gemütliches Ambiente kann bspw. mit dem skandinavischen Stil geschaffen werden. Die handwerklich verarbeiteten Hölzer, die kuscheligen Wohntextilien und die natürlichen Farbtöne sind dafür genau richtig. Eine eher bewusst reduzierte Optik bringt das Modern Living. In allen Bereichen ist der Minimalismus deutlich sichtbar, während der Mid-century-Stil bevorzugt auf Möbel und Accessoires aus den 50er und 60er-Jahren setzt.

© Sachsen Fernsehen

Den charmanten Retro-Look kennzeichnen organische Formen gepaart mit einem Hauch Art déco. Die Stilrichtung Shabby Chic ist nach wie vor bei den Detailverliebten „in“, während der Industrial Style die Relikte alter Fabrikgebäude imitiert.

Schnell & einfach mit Licht die Wohnung aufpeppen

Erst dann, wenn eine stilvolle Dekoration vorhanden ist, kommt Wohnlichkeit ins Haus bzw. in die Wohnung. Von der Wanduhr über Textilien bis hin zu Wohnaccessoires wie Deko-Figuren, Windlichtern, Lichterketten und Kerzenständern – all dies sorgt genau dafür.

Es ist die Beleuchtung, mit der hier gespielt werden sollte. Allerdings führt nur das richtige Maß zu einer angenehmen Wohlfühlstimmung. Mit sogenannten Lichtkonzepten wird die wichtige Arbeitsbeleuchtung mit atmosphärischem Licht kombiniert. Deckenleuchten bilden die Basis, die von variablen Objekten ergänzt werden. Dazu zählen Tischleuchten, aber auch Stehlampen und Wandelemente. Dabei sind diese unterschiedlichen Lichtquellen nicht nur praktisch, sondern weisen zugleich einen dekorativen Charakter auf.

Kahle Wände? Ein No-Go im Wohnbereich

Eine weiße kahle Wand wirkt kühl und unfertig. Um aus ihr einen Hingucker zu machen, sind bereits wenige Objekte notwendig. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Leinwände, Bilder, Poster oder Fotografien. Zum Highlight der Wand kann ein besonders großes Format werden, das zugleich eine gesonderte Einzelstellung einnimmt. Ebenfalls ist es möglich, die Wand mit mehreren Bildern zu füllen, wobei die Entscheidung dann auf eine symmetrische Anordnung mit klaren Linien und festen Abständen fallen kann oder auf die Petersburger Hängung. Besonders dann, wenn die Bilder unterschiedliche Abmessungen aufweisen, verschiedene Rahmen und Bildthemen, ist diese Art der Hängung ideal. Weitere sinnvolle Alternativen sind Bilderleisten, bei denen es sich um eine Art Regal handelt und bei der neben den Werken auch weitere Deko-Elemente Platz finden.

5 kleine Hacks für die perfekte Dekoration

Im Eigentlichen ist bereits alles umgesetzt, doch irgendwie fühlt es sich bei anderen immer etwas gemütlicher an? Ist das der Fall, dann können einige kleine Veränderungen der Basics helfen, um aus den eigenen vier Wänden ein echtes Zuhause zu schaffen.

1. Immer besser: ungerade Stückzahlen

Hierbei handelt es sich um einen einfachen Grundsatz, der eine große Wirkung aufweist: Es ist besser, drei, fünf oder sieben Dinge zu arrangieren, als zweier- oder Vierer-Sets. Das Interessante ist, dass das menschliche Auge ungerade Stückzahlen harmonischer aufnimmt, als gerade. Also besser drei Kerzenständer als vier wobei zugleich mit unterschiedlichen Formen und Größen gespielt werden darf.

2. Selbst im digitalen Zeitalter noch „in“: Bücher

Ein Sprichwort lautet „Kleider machen Leute“, doch Bücher machen ein Zuhause – trotz E-Reader und Co. Bücher sollten nicht überall im Haus abgelegt werden, sondern besser ist es eine große Bücherwand zu kreieren, sei es im Wohnzimmer oder im Flur. Nicht nur, dass dies beeindruckend wirkt, sondern dem Raum wird zugleich eine behagliche Atmosphäre verliehen. Beim Einräumen Zwischenräume lassen, Bücher quer legen und die Bücher nach Farben sortieren, eine Vase oder ein Windlicht dazwischen sorgt dafür, dass die Bücherwand beinah wie ein Kunstwerk wirkt.

3. Jeder Raum hat eine Mitte

Muss tatsächlich alles an der Wand stehen? Warum nicht einmal die Couch ein wenig von der Wand wegrücken? Oder im Raum eine kleine Insel bilden. Das kann ein wahres Wunder bewirken und der Raum erhält ein optisches Zentrum. Als Raumteiler kann ein Sofa dienen oder ein niedriges Sideboard, um so das Zimmer in verschiedene Bereiche aufzuteilen.

4. Farben wiederholen sich gern

In einem Raum dominieren zwei bis drei Farbtöne miteinander. Der Trick ist es, die Töne bei der Dekoration wieder aufzunehmen und dabei mit Farbnuancen zu spielen. Damit entsteht eine Beziehung zwischen den Objekten im Raum und alles wirkt wie aus einem Guss und dennoch lebendig.

5. Gegensätze ziehen sich an

Nicht nur für Aufmerksamkeit sorgen Kontraste, sondern sie schaffen Spannung. Ein Look wird erst durch die Kombination von Unterschiedlichen zu etwas Besonderen. Dafür wird bspw. was Neues und Altes gemischt oder etwas Dunkles mit Hellen, Teures mit Günstigen – oder Schlichtes mit Knalligem.