Wohnungserwerb bleibt günstig

Wer Wohnraum erwerben will, kann sich jetzt über niedrige Zinsen freuen. Die Eurokrise und die damit zusammenhängenden Rezessionsängste haben die Zinsen fallen lassen. +++

Im ersten Halbjahr 2011 bescherte die gute Konjunktur noch einen leichten Anstieg der Zinsen, doch jetzt haben die Zinsenurokrise  wieder einen historischen Tiefstand erreicht. So unangenehm diese Aussichten für die Wirtschaft im Allgemeinen sind, so günstig ist die Situation für alle, die jetzt Wohnfläche kaufen wollen.

 „Dabei muss zwischen Eigennutzern und Kapitalanlegern unterschieden werden“, erläutert Jens Zimmermann, Pressesprecher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) in der Region Mitte-Ost. „Auch für renditeorientierte Anleger stehen die Zeichen der Zeit gut, doch sie müssen sehr genau auswählen, wo sie Objekte kaufen. Die realen Entwicklungen sind ebenso wie die Prognosen regional und lokal stark differenziert.“ Die aktuelle Untersuchung des IVD zum Erschwinglichkeitsindex weist für das dritte Quartal 2011 nach einem leichten Rückgang im ersten Halbjahr wieder sehr gute Werte aus, aber mit drastischen Unterschieden. Dabei wurden nicht allein Zinsen, sondern auch Immobilienpreise und das durchschnittlich verfügbare Einkommen in den jeweiligen Kommunen einbezogen. Für Anleger sind nach wie vor die Metropolen von Interesse, doch auch einige Großstädte in Mitteldeutschland, in denen die Einwohnerzahl jetzt schon steigt oder Prognosen darauf hinweisen. Das sind vor allem Dresden und Leipzig, aber auch Jena und Erfurt.

 Für alle, die zum Zwecke der eigenen Nutzung Häuser bauen oder Wohnungen erwerben möchten, ist der gegenwärtige Zeitpunkt flächendeckend in Sachsen und Sachsen-Anhalt ausgesprochen günstig. Während Einkommensniveau und Mieten in der Fläche stark differieren, sind die Finanzierungsmöglichkeiten selbst in der tiefsten Provinz gleich gut. Der Zins für Kredite bis zu zehn Jahren Laufzeit liegt bei vielen Anbietern unter 3 Prozent, auch bei längeren Laufzeiten meist nur geringfügig darüber. Eine Angst vor zu engen Bindungen ist unbegründet, da bei den meisten Kreditgebern ein eventueller Ausstieg nach zehn Jahren Laufzeit möglich ist.

Auch wenn Jens Zimmermann unter den gegenwärtigen Bedingungen unbedingt zum Erwerb von Wohneigentum für die Eigennutzung rät, sollte dem doch eine gründliche Beratung und ein Vergleich der verschiedenen Optionen vorausgehen. Die Mitglieder des Verbandes sind dafür ausgebildet und erhalten ständig Qualifizierungen, um auf die schwankenden Konditionen des Marktes sachgerecht reagieren zu können.

Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD, Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Mitte-Ost e.V.

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