Wohnungsgenossenschaften sehen Wohnungsmarkt in Leipzig im Gleichgewicht

Leipzig - Das Thema Wohnen in Leipzig ist seit Jahren ein sehr Populäres. Nachdem in den letzten Jahren die Anzahl der verfügbaren Wohnung sank, steigt diese nun seit 2 Jahren wieder konstant.

Somit sei die Angst vor Wohnungsknappheit in Leipzig nicht angebracht, so die Leipziger Wohnungsgenossenschaften bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. 

Jörg Keim von der WBG Kontakt sieht zwischen den eigenen Zahlen und den Zahlen zum Leerstand der Stadtverwaltung eine erhebliche Differenz.

Im Vergleich zu anderen sächsischen Großstädten findet man in Leipzig am noch günstigsten eine Wohnung, wenn man in einer Wohnungsgenossenschaft ist.

In der Messestadt liegt der Durchschnittspreis bei 5.03€ pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu kostet der Quadratmeter in

Dresden 5.55€.  Für die Wohnungsgenossenschaften forderten zu viele Politiker eine Wohnungspolitik nach dem Motto :"Jeder darf wohnen, wo er will". Dieser Aspekt stößt allerdings bei dem Verband Sächsicher Wohnungsgenossenschaften auf Ablehnung.

Die Wohnungsgenossenschaften fordern also ein ihrer Meinung nach realistisches Bild der Wohnungslage in Leipzig und appellieren daran, dass der Markt derzeit im Lot liege. Die Wohnungsnot in Stadtteilen wie der Südvorstadt oder dem Waldstraßenviertel ließe sich nicht auf die ganze Stadt übertragen. So sollen noch knapp 7.000 Wohnungen im gesamten Stadtgebiet auf einen Mieter warten.