Wohnungsgenossenschaften warnen vor weiterem Anstieg der Mieten in Sachsen

Die neue Energieeinsparungsverordnung der Bundesregierung macht den Sächsischen Wohnungsgenossenschaften Sorge. Sie tritt diese Jahr in Kraft und ist für alle Bauträger binden. Mit ihr wird das Bauen von Wohnungen um je 10.000 Euro teurer.

Dabei hat es im vergangenen Jahr bei den Genossenschafen einen regelrechten gegeben. Über 500 Wohnungen sind in allen Regionen Sachsens neu erbaut worden mit einer Investition von 70 Millionen Euro. Zum ersten Mal seit der Deutschen Einheit entstanden mehr Neubauten, als Häuser abgerissen wurden:

Nicht nur bezahlbare Mieten sind für die Sachsen wichtig, die bei Genossenschaften wohnen. Auch der Bedarf an Beratungen, sozialen Angeboten und einem Ansprechpartner für Probleme wird immer größer. Das zeigt das aktuelle Projekt eines sogenannten Kümmerers, der bislang den Mietern bei Genossenschaften in Dresden und Chemnitz zur Seite steht:

Denn in den vergangenen fünf Jahren ist der Altersdurchschnitt der Mitglieder gesunken, vor allem da immer mehr Familien Wohnungen der Genossenschaften beziehen.