Wohnungsgenossenschaften wollen Bevölkerungswanderung entgegenwirken

Dresden – Mit einer „Allianz für attraktive Städte“ wollen die sächsischen Wohnungsgenossenschaften der Bevölkerungswanderung im Freistaat entgegenwirken. Davon sollen vor allem die sogenannten „Versteckten Perlen“ und Ankerstädte profitieren.

Mit einer „Allianz für attraktive Städte“ wollen die sächsischen Wohnungsgenossenschaften der Bevölkerungswanderung im Freistaat entgegenwirken. Denn während die kreisfreien Städten weiter wachsen, weisen große Teile Sachsens Schrumpfungstendenzen auf. Von der Allianz sollen vor allem die sogenannten „Versteckten Perlen“ und Ankerstädte profitieren. Im vergangenen Jahr haben die sächsischen Wohnungsgenossenschaften mehr als 360 Millionen Euro in Modernisierungen und Neubauten investiert. Doch gerade in Dresden sorgt die neu gegründete Woba für Gesprächsstoff beim Verband. Für die nahe Zukunft prognostizieren die Wohnungsgenossenschaften dennoch ein weiteres Wachstum in den großen Städten. Parallel dazu wollen sie, durch Fusionierung kleinerer Genossenschaften im ländlichen Raum, das eigeine Angebot attraktiver gestalten.