Wohnungsleerstand in Dresden geht zurück

Der Anteil der leerstehenden Wohnungen in Dresden sinkt und beträgt nur noch 10 Prozent. +++

Seit 2004 zeichnet sich in Dresden ein kontinuierlicher Trend ab: Erneut ist der Wohnungsbestand – er beträgt jetzt 292 454 – im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Trotz einer Zunahme von 284 Wohnungen in Eigenheimen nahm die Gesamtzahl der Wohnungen um 130 ab. Der Zuwachs im Gebäudebestand um 328 auf nunmehr 56 033 Wohngebäude ist überwiegend durch den Eigenheimneubau begründet. Die Anzahl neu gebauter Eigenheime ist gegenüber 2008 um 19 Prozent auf 293 gesunken und fiel damit erstmalig seit 1994 unter die 300er Grenze.

Mit dem Abriss von 428 Wohnungen wurde der Rückbau fortgesetzt. Die größten Abrisszahlen betrafen die Stadtteile Niedersedlitz (240 Wohnungen) und Leuben (86 Wohnungen). Der durch den „Rückbau-Ost“ geplante Abriss von Wohngebäuden mit insgesamt 6750 Wohnungen ist bereits zu 75 Prozent realisiert. Der Rückbau und eine positive Bevölkerungsentwicklung führten zur Reduzierung des Wohnungsleerstandes um 0,7 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent. Im Vergleich zu 2003 sank der gesamtstädtische Leerstand um 7,6 Prozent.

Aufgrund des Rückbaus hat Gorbitz-Nord mit 5,9 Prozent die höchste Leerstandssenkung gegenüber 2008 zu verzeichnen. Löbtau-Süd (2,4 Prozent), Pieschen-Süd (3,0 Prozent), Pieschen-Nord/Trachenberge (2,0 Prozent) und Großzschachwitz (2,0 Prozent) folgen. Im Stadtteil Strehlen (3,6 Prozent) ist die höchste Verschlechterungsrate gegenüber 2008 festzustellen. Hier ist 2010 der umfangreichste Rückbau geplant.

Im Jahr 2009 wurden in Dresden Baugenehmigungen für 1121 Gebäude mit insgesamt 4425 Wohnungen erteilt; dabei entfielen 82 Prozent auf den Wohnungsbau. Mit 356 Genehmigungen zum Neubau von Eigenheimen und 381 zum Umbau von Mehrfamilienhäusern dominierten diese beiden Kategorien nach wie vor. Die meisten neuen Eigenheime wurden 2009 in den Stadtteilen Briesnitz (mit 40) und Lockwitz (mit 35) genehmigt. Verglichen mit 2008 ist die Zahl der Baugenehmigungen insgesamt nahezu konstant geblieben, während die Baugenehmigungen beim Eigenheimneubau von 368 auf 356 Gebäuden gesunken sind.

Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Dresden

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