Wohnviertel der Zukunft – Studenten versuchen sich als Stadtplaner

Unter dem Motto „Urbanes Wohnen und Mobilität“ haben Studenten aus verschiedenen Schulen Entwürfe zu neuen Leipziger Wohnvierteln gemacht. Seit Donnerstag können die besten Arbeiten im Neuen Rathaus betrachtet werden. +++

Unter dem Motto „Urbanes Wohnen und Mobilität: Studierende entwerfen Projekt für Möckern“ haben sich über 100 Studenten der Bauhaus Universität Weimar sowie der Beuth Hochschule Berlin Gedanken zu neuen Leipziger Wohnvierteln gemacht. Am Beispiel des ehemaligen Kasernengeländes zwischen Max-Liebermann-Straße und S-Bahn Trasse wurden verschiedene Ideen veranschaulicht. Ziel der Arbeiten war es, Wohnen und Mobilität in der Großstadt in eine gute Verbindung zu bekommen und die Möglichkeit zu schaffen, mit jedem Transportmittel an jedes Ziel zu gelangen, ohne auf Erholungsräume verzichten zu müssen. Insgesamt wurden zehn Arbeiten der Hochschulen aus Berlin und Weimar von einer Fachjury bewertet, gewonnen hat ein Team aus Weimar. Das Projekt sieht eine kompakte, aber nicht hohe Bebauung vor, an den Rändern sollen Eigenheime stehen. Und: im Viertel selbst soll es so gut wie keinen Straßenverkehr geben. Eine schöne und vor allem ruhige Vorstellung, aber ist das auch realistisch? Zum Teil, sagt Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau.
Wer sich die Studentenarbeiten zum Möckerner Wohnviertel selbst einmal anschauen will, hat seit Donnerstag die Gelegenheit. Die besten Projekte werden derzeit beim Stadtplanungsamt in der vierten Etage des Neuen Rathauses ausgestellt.