Wolfgang Tiefensee äußert sich zu den aktuellen Vorwürfen

Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Tiefensee (SPD) erklärt zu den Vorwürfen, die Einschnitte beim ICE-Verkehr seien unter seiner Amtszeit als Bundesverkehrsminister geplant worden. Lesen Sie bei LEIPZIG FERNSEHEN online, was er diesbezüglich in einer Pressemitteilung gesagt hat.

„Die heute in der BILD-Zeitung formulierten Vorwürfe, ich hätte von den von der Bahn geplanten Einschnitten im ICE-Verkehr in Sachsen in meiner Zeit als Bundesminister für Verkehr bereits Kenntnis gehabt oder diese gar verantwortet, sind völlig haltlos und entbehren jeder Grundlage. Die Pläne sind nach Auskunft des Bahnchefs Rüdiger Grube jüngeren Datums und resultieren ausschließlich aus den momentanen Problemen der Bahn mit ihrer Schnellzugflotte.

Der Vorwurf ist auch deshalb völlig absurd, weil durch solche Pläne meine jahrelangen Anstrengungen als Leipziger Oberbürgermeister, Bundesverkehrsminister, Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder und jetzt als Bundestagsabgeordneter für Leipzig durch die Abkopplung Sachsens vom Bahn-Netz zunichte gemacht würden. Die infrastrukturelle Förderung Ostdeutschlands und damit Sachsens und Leipzigs war und ist eines meiner politischen Hauptanliegen.

In Leipzig herrscht unter den Leipziger Bundestagsabgeordneten aller Parteien ein Konsens über die Schädlichkeit der neuen Bahn-Pläne. Die heute geäußerten Vorwürfe erweisen den gemeinsamen Bemühungen, die Pläne der Deutschen Bahn AG zu verhindern, einen Bärendienst und sollten sofort eingestellt werden.“