„Wollen den Platz an der Sonne verteidigen“

Die Fighting Kangaroos Chemnitz müssen sich am kommenden Samstag beim VfL Nürnberg beweisen.

Ausreichend Motivation sollten die „Kängurus“ als aktueller Tabellenführer der 2. Bundesliga-Süd haben.

Denn sollte das Team von CPSV-Trainer Mirko Pansa in Nürnberg gewinnen, dann würden die „Kängurus“ nicht nur den 10. Sieg in Folge einfahren, sondern zugleich den Platz an der Sonne für eine weitere Woche verteidigen.

In den letzten beiden Jahren konnten die Chemnitzer Volleyballerinnen zwar in Nürnberg gewinnen, im Gegenzug „revanchierte“ sich der VfL-Spielerinnen aber bei den „Kängurus“ und entführten ihrerseits die Punkte aus der CPSV-Halle an der Forststraße. Durch einen 3:1-Heimsieg in der Hinrunde konnten die „Kängurus“ diesen Bann endlich brechen und wieder zu Hause gewinnen.

Während die Fighting Kangaroos Chemnitz mit zwei Siegen (gegen Grimma und Bad Soden) optimal in die Rückrunde starteten, musste der VfL Nürnberg am vergangenen Wochenende eine 1:3-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg einstecken. Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten will VfL-Trainer Michael Raddatz seine Mannschaft gegen den Tabellenführer „an der Leistungsgrenze“ sehen.

Das „VfL-Dreigestirn“ beim Tabellensechsten aus Franken bilden Sabrina Hagenow (Diagonalangriff), Sabine Sagert (Mittelblock) und Daniela Raddatz (Außenangriff). Unter ihrer Führung haben sich die Nachwuchsspielerinnen, wie Nadine Kleinhenz (18), Stephanie Müller (19) und Florentina Büttner (19) zu festen Größen im Team des VfL Nürnberg entwickelt.

Der VfL Nürnberg hat bereits sieben Spiele gewinnen können. Dabei ist das Team von Trainer Michael Raddatz allerdings recht unterschiedlich aufgetreten. Oft wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Auf diese Leistungsschwankungen wollen sich die „Kängurus“ aber nicht ver- und einlassen.

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