Yoda und James Bond fahren ab jetzt mit der DVB

Dresden - Mein Name ist Fahrer, Busfahrer. Mit einer Anspielung auf den besten Agenten Ihrer Majestät wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe für mehr Rücksicht an den Haltestellen werben. Ab jetzt fahren Busse der DVB mit der neuen Kampagne durch Dresden. Nicht nur James Bond stand Pate, sondern diverse Formate aus Film und Fernsehen. Der Hintergrund ist allerdings ernst: Autofahrer lassen den Bussen oft keine Chance, von einer Haltestelle abzufahren.

DVB Vorstand Lars Seiffert erklärt, dass Busse leider oft Probleme haben, sich nach einer Haltestelle wieder in den Verkehr einzugliedern. Über die vielen Haltestellen einer Route summiert sich die Verspätung und erzeugt somit Stress beim Fahrer und unzufriedene Kundschaft. Man wolle nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit witzigen Sprüchen auf Rücksicht hinweisen.

Seiffert ergänzt, es ginge dabei nicht um die Vermeidung von Unfällen. Im letzten Jahr hätte es beim Abfahren von Haltestellen lediglich drei Zwischenfälle gegeben. Dies zeige auch, dass die Busfahrer länger warten - mehr Sicherheit auf Kosten von Verspätungen, so der DVB-Vorstand. Die Kampagne startet erstmal mit diesen drei Motiven - und es sollen weitere Folgen. 

Erstmal fahren nur sechs Busse mit diesen Logos durch Dresden. Da die Flotte aber insgesamt 160 Fahrzeuge besitzt, habe man noch viel Spielraum für Ideen, so Lars Seiffert. Daher sind auch Kunden und Autofahrer gefragt: Welche Sprüche fallen Ihnen ein? Schreiben Sie DRESDEN FERNSEHEN oder direkt der DVB und erleben Sie, wie vielleicht Ihr Spruch auf einem Bus abgedruckt wird.