Zahl der Beratungen nimmt zu

Limbach-Oberfrohna. Im Arbeitslosentreff Halt wird sozial schwachen Leuten geholfen. Um sich in den Gesetzen zurecht zu finden, lernen die Berater stets dazu.

Limbach-Oberfrohna (UW). Pro Woche kommen etwa 20 Leute zur Beratung in den Halt-Arbeitslosentreff in Limbach-Oberfrohna. Die Tendenz ist steigend. Die Beratungen nehmen zu, unabhängig von der Lage auf dem Arbeitsmarkt. „Am meisten geht es um Hartz IV-Anträge und um Fragen zu Bescheiden , sagte Siegfried Beskid, Leiter der Limbacher Halt. „Wir helfen auch bei der Anfertigung von Widersprüchen und unterstützen die Leute beim verfassen und aktualisieren von Bewerbungsunterlagen.

Gerade die Bescheide sind sehr kompliziert. Die Berater des Halt müssen deshalb laufend ihre Erkenntnisse erneuern. Außerdem ist jeder Einzelfall anders. Wir haben immer eine Stunde Beratung bei telefonischer Voranmeldung geplant , so Beskid. Aber die Zeit reiche nicht mehr aus, denn der Umfang der Beratungen nehme weiter zu.

Weiterhin gibt es im halt verschiedene Sportgruppen und kreative Gruppen. Wie Oberbürgermeister Hans-Christian Rickauer erklärte, ist die Arbeit des Halt nicht hoch genug einzuschätzen. „Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, den Halt mit 6.500 Euro zu unterstützen , sagte der Verwaltungschef. Das Geld soll ein Dankeschön für die bisher geleistete Arbeit sein und den Halt finanziell etwas entlasten.

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