Zahl der Handwerksbetriebe stabil

22.698 Mitgliedsbetriebe waren im März 2012 in der Handwerkskammer Dresden registriert. Es gab mehr Zugänge als Abgänge. Damit ist die Zahl der Handwerksbetriebe stabil. +++

Claus Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: „Das Handwerk ist nicht nur ein wichtiger, sondern auch ein stabiler Wirtschaftsfaktor. Unsere Handwerksbetriebe sind gut aufgestellt und profitieren von der anhaltenden Nachfrage im privaten wie öffentlichen Bereich. Für junge Leute bieten sich im Handwerk vielseitige Berufs- und Karrierechancen.“

Im zulassungspflichtigen Handwerk sank die Zahl der Betriebe um 20 auf 14.781. Nennenswert gestiegen ist die Zahl der Friseure (plus 44 Betriebe). Bei den Tischlern (minus 10 Betriebe) sowie Bäckern (minus 8) gab es einen leichten Rückgang.
Die Bestandszahlen der zulassungsfreien Handwerke erhöhten sich um 32 auf 4.454 Betriebe. Größeren Zuwachs verbuchten die Raumausstatter (plus 12 Betriebe), Fotografen (plus 9) sowie Maßschneider (plus 8).
Im handwerksähnlichen Gewerbe setzte sich der seit sieben Jahren anhaltende Rückgang an Betrieben fort. Im Verlaufe des ersten Quartals verringerte sich die Zahl der handwerksähnlich tätigen Betriebe um elf auf 3.445 Betriebe. Nennenswerte Zugänge hatten nur die Kosmetiker (plus 11 Betriebe).

7.468 Betriebe (33 Prozent) im Kammerbezirk sind der Gruppe Bau/Ausbau zuzuordnen, gefolgt von Elektro/Metall (7.001/31 Prozent) sowie Gesundheit, Körperpflege, Reinigung (3.361/15 Prozent) und den Holzhandwerken (2.352/10 Prozent). 902 Betriebe gehören zur Gruppe Nahrungsmittel, 870 zu Bekleidung/Textil/Leder und 744 zu Glas/Papier/Keramik.

Nach wie vor die meisten Handwerksbetriebe sind in der Stadt Dresden angesiedelt (5.265/+48 Betriebe). Im Landkreis Bautzen sind es nunmehr 4.926 (-23), im Landkreis Görlitz 4.433 (-31), im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge 4.268 (+23) und im Landkreis Meißen 3.806 (-3).

Die Betriebsdichte (Betriebe je 1.000 Einwohner) liegt im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge mit 17,0 am höchsten gefolgt von den Landkreisen Görlitz (16,1), Bautzen (15,4), Meißen (15,1). In Dresden beträgt sie 10,0.

Quelle: Handwerkskammer Dresden

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