Zahl der Lehramtsstudierenden hat sich verdoppelt

Das Ziel, die Zahl der Studienanfänger im Bereich Lehramt von 1.000 auf 1.700 zu erhöhen, wurde deutlich übertroffen. +++

Die Umsetzung der durch die Regierungskoalition vereinbarten Ziele bei der universitären Lehrerausbildung ist bisher erfolgreich gelungen. Zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 haben sich 2.079 Lehramtsstudenten an den vier lehrerbildenden Hochschulen in Sachsen eingeschrieben. Das vereinbarte Ziel, die Zahl der Studienanfänger im Bereich Lehramt von 1.000 auf 1.700 zu erhöhen, wurde somit deutlich übertroffen.

Vor allem im Bereich des Grund- und Mittelschullehramts gibt es mit 434 bzw. 533 erfreulich viele Einschreibungen. „Der Lehrerberuf ist einer der spannendsten und wichtigsten Berufe. Daher freut es mich besonders, dass viele junge Menschen den Beruf ergreifen wollen und sich für ein Studium an unseren Hochschulen entschieden haben. Wir haben die richtigen Weichen gestellt, damit der Generationswechsel in den Lehrerzimmern gelingen kann“, sagt Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer.

Grundlage dieser Entscheidungen ist das von den Koalitionspartnern beschlossene „Bildungspaket Sachsen 2020“ in Höhe von 821,3 Millionen Euro. Damit werden unter anderem auch notwendige Baumaßnahmen finanziert. Für die Ausbildung der künftigen Lehrer in Sachsen erhalten die Hochschulen zudem zusätzliche Stellen. Um ausreichend Kapazitäten bereitzustellen, werden an den Hochschulen dafür zusätzliche 189 Stellen geschaffen. Damit ist eine qualitativ hochwertige Ausbildung gesichert. Neben den Universitäten in Leipzig und Dresden wird ab dem Wintersemester 2013/14 auch die TU Chemnitz den Studiengang Grundschullehramt anbieten.

Mit diesem Semester erfolgt die Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf Staatsexamen. Damit ist ein zielführendes Studium zum angestrebten Berufsfeld in der jeweiligen Schulform möglich. Die Studienzeiten für Grund- und Mittelschullehrer wurden auf acht bzw. neun Semester verkürzt. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Staatsprüfung, dem Staatsexamen. Es stellt ein einheitliches Qualitätssiegel für alle Prüfungen dar.

„Die Reform der Studiengänge war richtig. Das zeigen vor allem die erfreulichen Einschreibezahlen im Bereich von Grund- und Mittelschule. Wir bilden zielgerichtet jene Lehrer aus, die dringend benötigt werden. Mit der richtigen Fächerkombination haben Lehramtsabsolventen hervorragende Berufsaussichten in Sachsen“, ergänzt Sabine von Schorlemer.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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