Zahl der Sozialwohnungen in Sachsen gegen den Trend gestiegen

Sachsen- Die Zahl der Sozialwohnungen in Sachsen ist gegen den Trend der meisten Bundesländer gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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Im bundesweiten Durchschnitt deutete sich für vergangenes Jahr abermals ein Rückgang an – die stellvertretende Linke-Fraktionsvorsitzende Caren Lay sprach von einem «historischen Tiefstand». In Sachsen nahm der Bestand an Sozialmietwohnungen den Daten zufolge um rund 200 Wohnung zu und lag im vergangenen Jahr bei rund 12.000. In 10 von 16 Bundesländern schrumpfte der Bestand dagegen. Bei Sozialwohnungen sind die Mieten staatlich reguliert. Nur Menschen, bei denen die Behörden einen besonderen Bedarf sehen, dürfen dort wohnen. Das gilt allerdings nur für eine bestimmte Zeit, danach können die Wohnungen normal am Markt vermietet werden. Die Dauer dieser Bindung ist in den Ländern unterschiedlich geregelt. Weil wenig neu gebaut wurde, schrumpft die Zahl der Sozialwohnungen seit Jahren. (dpa)