Zahl der Verkehrstoten auf Rekordtief

Kamenz - Die Zahl der Verkehrstoten in Sachsen ist 2017 auf ein Rekordtief gesunken. Im vergangenen Jahr sind 147 Menschen bei Verkehrsunfällen auf sächsischen Straßen ums Leben gekommen, teilt das Statistische Landesamt mit. Es ist der niedrigste Wert seit der ersten Erhebung der Statistik 1991.

Auch die Anzahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer ist demnach um 2,7 Prozent bzw. 467 Personen zurückgegangen. Während im Jahr 2016 noch 26 Fußgänger ums Leben kamen, waren es im vergangenen Jahr 15 und auch die Zahl der verletzten Fußgänger ist überdurchschnittlich gesunken. Im Gegensatz dazu mussten 31 getötete Nutzer von Krafträdern mit amtlichem Kennzeichen im Jahr 2017 registriert werden, das waren neun mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte aller Verkehrsteilnehmer verunglückten in einem Pkw. Dabei gab es 74 Getötete (-2), die Anzahl der Schwerverletzten ging beachtlich um mehr als zehn Prozent auf 1 769 zurück. Bei der Betrachtung nach Altersgruppen konnte bei den über 70-jährigen ein starker Rückgang der Zahl der Getöteten um 22 auf 32 verzeichnet werden.

© Roland Halkasch

Bei den 18- bis unter 25-Jährigen hat sie sich dagegen auf zehn verdoppelt. Das Nichtbeachten der Vorfahrt war wie bereits seit einigen Jahren Unfallursache Nummer eins.

Quelle: Statistisches Landesamt