Zecken: Neue FSME-Risikogebiete in Sachsen

Dresden - Das Robert Koch Institut hat jüngst drei weitere Landkreise in Sachsen als Risikogebiete für Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, eingestuft. Das Gesundheitsamt Dresden rät zur Impfungen.

Diese sind der Erzgebirgskreis, der Landkreis Bautzen und der Landkreis Zwickau. FSME-Viren werden durch Zecken übertragen. Durch einen Zeckenstich können die Viren in die Blutbahn eines Menschen gelangen und eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute hervorrufen.

Die FSME-Impfung ist sinnvoll für Personen, die in den Risikogebieten wohnen, arbeiten oder sich im Urlaub viel im Freien aufhalten. Neben den vier sächsischen Landkreisen gilt die Warnung auch für andere Bundesländer und Reiseländer. In Deutschland sind besonders Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen betroffen. Hinzu kommen u. a. die baltischen Staaten und große Teile Osteuropas.

© parasitenportal.de
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Bereits zwei Wochen nach den ersten zwei Impfungen ist ein Impfschutz vorhanden. Zur Vervollständigung der Grundimmunisierung für einen optimalen Schutz ist eine weitere Impfung nach fünf bis zwölf Monaten notwendig. Eine Auffrischung sollte nach drei Jahren erfolgen.

Die nachfolgenden FSME-Impfungen sind dann alle fünf Jahre erforderlich. Je nach verwendetem Impfstoff sollte ab dem Alter von 50 beziehungsweise 60 Jahren alle drei Jahre aufgefrischt werden. Ist eine Übertragung bereits erfolgt, kann eine nachträgliche Impfung den Ausbruch der Krankheit nicht mehr verhindern.

Alle Informationen gibt es unter: www.dresden.de/impfen