Zehn Morde im Fritz Theater

Chemnitz - Es wird spannend im Fritz Theater. Ein Stück der "Königin des Krimis" geht in Chemnitz auf die Bühne. Am Samstag hat das Schauspiel "Und dann gab's keinen mehr" Premiere.

Das Fritz Theater bringt den Kriminalroman von Agatha Christie auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Der Stoff bewegt Regisseur Hardy Hoosmann zutiefst. Zehn Charaktere werden durch einen Vorwand in ein abgelegenes Haus gelockt. Jeder von ihnen hat eine heikle Vergangenheit. Nach dem ersten Mord stellt sich heraus, dass jeder im Haus um sein Leben fürchten muss.

Die Geschichten von Agatha Christie sind auch heute noch sehr populär. Das Fritz Theater wagt nun eine besondere Herangehensweise. Das Team möchte die Psyche der Figuren in den Vordergrund stellen.

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In nur drei Wochen hat das Ensemble des Theaters das Stück auf die Beine gestellt. In diesem kleinen Team mussten Schauspieler und Regisseur mehrere Aufgaben übernehmen. Hardy Hoosmann führt nicht nur die Regie, sondern gestaltete mit ein wenig Hilfe auch das Bühnenbild, den Ton und das Licht. Die Schauspielerinnen Isabelle Weh und Alica Weirauch kreierten die Kostüme. Um alles innerhalb dieser kurzen Zeit realisieren zu können waren einige Nachtschichten nötig. Nur durch einen starken Gruppenzusammenhalt lässt sich ein solches Projekt derart schnell realisieren. Dies war nicht die einzige Herausforderung, die die Schauspieler zu meistern hatten. Die Glaubwürdigkeit bei solch komplexen Figuren zu transportieren ist nicht leicht.

Wie viel Wahrhaftigkeit das Theater-Team transportieren kann und wer all diese Morde zu verantworten hat, zeigt sich dann am 28. September um 20 Uhr im Fritz Theater in Chemnitz.