Zehntes „Gläsernes Regierungsviertel“ lockte Tausende Besucher an

Rund 5000 Besucher nutzten den Tag der offenen Tür in den Gebäuden der Staatskanzlei sowie der Staatsministerien für Umwelt- und Landwirtschaft, Kultus und der Finanzen, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.+++

Alle Ministerien waren mit vielseitigen Präsentationen, Informationsständen und Ausstellungen vertreten. Auch die kleinen Besucher kamen ganz auf ihre Kosten. So ließen beispielsweise die Bastelstraße der Polizei Sachsen, die „Spurensicherung“ mit dem Kriminaltechnik-Koffer und Angelspiele im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium keine Wünsche offen.
 
Während sich die Kleinen von der Feuerwehrdrehleiter der Feuerwehrschule Nardt in die Höhe befördern ließen, nutzten die Großen die Gelegenheit, mit dem Ministerpräsidenten, den Ministern und Staatssekretären beim traditionellen Frühschoppen ins Gespräch zu kommen.

Großer Andrang herrschte bei der erstmaligen Versteigerung von etwa 25 Geschenken, die die Ministerpräsidenten in den vergangenen Jahren erhalten haben. Diese wurden bislang in der Asservatenkammer aufbewahrt und kamen heute unter den Hammer. In einer Tombola wurden darüber hinaus weitere 100 Präsente aus dem Geschenkefundus  verlost. Außerdem wechselten über 100 Bücher und CDs – ebenfalls Bestände aus der Asservatenkammer –  für einen symbolischen Euro den Besitzer.
 
Über den gesamten Erlös in Höhe von 1453,00  Euro kann sich die „Kinderarche Sachsen“ freuen. Dieser Verein betreut in seinen Wohngruppen und Einrichtungen etwa 300 Kinder und Jugendliche aus größtenteils problematischen Lebensverhältnissen. Mit dem Geld möchten die Mitarbeiter die Kunsttherapie in ihrer Einrichtung fördern. Allein 904,00 Euro kamen bei der Versteigerung zusammen. Größter „Versteigerungsschlager“ war übrigens ein Löwe aus Porzellan der Manufaktur Nymphenburg.
 
Er war dem Meistbietenden bei einem Einsteigergebot von 35,00 Euro schließlich 81,00 Euro wert. Für den Dresdner, dessen Sammlung weit über 1000 Stücke umfasst, ist dies nun das erste bayerische Porzellan. Der Losverkauf brachte 400,00 Euro ein und der Verkauf von Büchern und CDs für einen symbolischen Euro 149,00 Euro. Besonders erfreulich war, dass viele Besucher bereit waren, für den guten Zweck mehr als den ausgewiesenen Preis zu zahlen.

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