Zeitsprung um 290 Millionen Jahre zurück

Das Museum für Naturkunde und die TU Chemnitz haben neue Erkenntnisse um den Vorgang der Versteinerung von Pflanzen und Tieren erhalten.

Die in den vergangenen Monaten im Zeißigwald ausgegrabenen versteinerten Bäume wurden mit einem Rasterelektronenmikroskop untersucht.

Dieses kann die Proben eines Baumfarnes bis zu 100.000-fach vergrößert darstellen.

Außerdem werden die chemische Zusammensetzung und kristalline Struktur der Fossilien analysiert.

Interview: Dr. Ronny Rößler – Direktor des Museums für Naturkunde

Vor rund 290 Millionen Jahren wurden die Baumriesen bei einem Vulkanausbruch unter Asche verschüttet und versteinerten.

Die „Dinosaurier der Pflanzenwelt“ sind die größten und schwersten pflanzlichen Fossilien Europas und gehören zu den bedeutendsten Naturdenkmälern der Welt.

Das Museum für Naturkunde und die TU Chemnitz arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen an der Erforschung des versteinerten Waldes.