Zeitumstellung – Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht

Sachsen- Am Wochenende können wir eine Stunde länger schlafen, denn die Uhren werden wieder umgestellt.

© Sachsen Fernsehen

Jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober endet in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit. In dem Zuge werden die Uhren in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober um eine Stunde zurückgestellt und zwar von 3 Uhr auf 2 Uhr. Den ersten Versuch, neben der Winterzeit, eine Sommerzeit einführen, gab es schon im Deutschen Kaiserreich. Auf diesem Weg wollte man Energie bei der künstlichen Beleuchtung an den langen Sommerabenden sparen. Diese Regelung wurde allerdings in der Weimarer Republik wieder abgeschafft. Erst im Jahr 1980 wurde die Sommerzeit bis heute gültig eingeführt. Viele Menschen leiden dadurch jedoch kurzfristig unter Schlafstörungen, da der biologische Rhythmus durcheinandergerät. „Die Zeitumstellung kann vor allem Menschen mit regelmäßigen Schlafproblemen zusätzlich belasten. Ausreichend guter Schlaf ist jedoch die Basis, um gesund, fit und leistungsfähig zu bleiben“, sagt Martin Morawietz, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Dresden.

Tipps für einen erholsamen Schlaf von BARMER:

Neben einer Raumtemperatur zwischen 16 und 20 Grad Celsius gehört auch ein geregelter Rhythmus zu einer gesunden Schlafhygiene. „Ausreichend Bewegung im Alltag und Einschlafrituale wie ein Spaziergang am Abend können das Einschlafen zudem erleichtern“, empfiehlt Morawietz. Sinnvoll ist auch, vor dem Schlafengehen auf das Smartphone oder den Laptop zu verzichten. Auch sollten koffeinhaltige Getränke und reichhaltige Speisen vor dem zu Bett gehen gemieden werden. Die Ursachen von Schlafstörungen, die länger als drei bis vier Wochen andauern, sollten medizinisch untersucht werden. Mit einer Ärztin oder einem Arzt können die möglichen Gründe der Beschwerden besprochen und durch eine körperliche Untersuchung abgeklärt werden. Zur Behandlung der Schlafstörungen wird die Ärztin oder der Arzt dann eine individuelle Therapie empfehlen.