Zeitzeugen erinnern an Bombenangriffe auf Dresden

Vor der Skulptur des großen trauerndes Mannes senden sie ein Lebenszeichen an Dresden, die Überlebenden der Bombenangriffe vom 13. Februar 1945.+++

Eine von ihnen ist Anita John, damals 12 Jahre alt. Für sie war nach diesem Tag nichts mehr wie vorher.
 
Interview im Video mit Anita John, Zeitzeugin
 
Die Familie von Inge Böttcher überlebte, doch auch ihr haben sich die Ereignisse ins Gedächtnis eingebrannt.

Interview im Video mit Inge Böttcher, Zeitzeugin

Das Trauma des 13. Februars lässt Dresden auch 68 Jahre danach nicht los. Die Stadt lädt zu einer Menschenkette in der Innenstadt ein. Etwa 10.000 werden dazu erwartet, sie bilden einen schützenden Ring um ihre Stadt. Denn immer wieder missbrauchen Kräfte aus dem rechten Spektrum dieses Datum für ihre Zwecke.

In diesem Jahr haben sich 1000 Rechte zu einem Fackelmarsch angesagt. Linke Demonstranten wollen das, wenn nötig mit Blockaden, verhindern. Ein Fackelmarsch von Neonazis in Dresden: für die Überlebenden der Bombardierung ist diese Vorstellung furchtbar.

Interview im Video mit Anita John, Zeitzeugin
Interview im Video mit Inge Böttcher, Zeitzeugin

Initiativen wie die Menschenkette, das Zusammenstehen der demokratische Kräfte gegen Nazis und auch der zivile Ungehorsam der Blockierer haben dazu geführt, dass in diesem Jahr weit weniger rechte Demonstranten nach Dresden kommen. Viele hoffen, dass der braune Spuk bald ganz zu Ende ist.

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