Zeugen gesucht

Bedroht und räuberisch erpresst wurde am Donnerstagabend ein 18-Jähriger.

Der junge Mann kam von seiner Arbeitsstelle und befand sich gegen 23:00 Uhr in einem Wartehäuschen an der Straßenbahnhaltestelle in der Waldstraße, Höhe Feuerbachstraße. Kurz darauf kamen zwei ihm unbekannte männliche Personen. Einer setzte sich neben ihn auf die Bank, der andere stand davor.

Der neben ihm Sitzende fragte den Jugendlichen dann nach einer Zigarette. Dieser konnte jedoch keine herausgeben, weil er Nichtraucher ist. Gleich darauf kam die Aufforderung, alles zu zeigen, was er bei sich hatte. Als er dies ablehnte, holte sein Komplize einen Teleskopschlagstock aus seiner Hosentasche und bedrohte sein Opfer damit.

Dann schlug er unvermittelt zu, und zwar gegen das linke Knie. Außerdem traktierte er den jungen Mann mit einem Faustschlag gegen das rechte Jochbein. Nun musste er seine Hosentaschen leeren, zum Vorschein kamen mehrere Münzen in Höhe von etwa zehn Euro sowie zwei Handys (Samsung SGH 700, schwarz; Nokia, silberfarben). Alles ging in das Eigentum des Schlägers über. Währenddessen durchsuchte der andere noch den Rucksack des Geschädigten und raubte eine Playstation-Portable (PSP). Anschließend erhielt noch einen Kopfstoß gegen die rechte Schläfe. Danach verschwanden die Täter in Richtung Feuerbachstraße.

Der 18-Jährige erlitt Verletzungen und musste ärztlich versorgt werden. Er konnte folgende Personenbeschreibungen geben:

1. Person (mit Teleskopschlagstock):
– ca. 19 Jahre alt, ca. 185 cm groß, sportliche Figur,
– dicke Unterlippe,
– war bekleidet mit dunkelblauer Jogginghose, schwarzer Lederjacke, schwarzer Strickmütze,
– sprach mit osteuropäischem Akzent.

2. Person
– ca. 19 Jahre alt, ca. 185 cm groß, sportliche Figur,
– ebenfalls dicke Unterlippe,
– trug ähnliche schwarze Mütze, einen dunklen Trainingsanzug,
– sprach mit gleichem Akzent.

Auf Grund der Ähnlichkeit beider Männer könnte es sich nach Aussagen des Geschädigten möglicherweise um Brüder gehandelt haben.

Die Polizei bittet Bürger, die zur Tatzeit Wahrnehmungen gemacht haben und Hinweise zu den Tätern bzw. deren Aufenthaltsort geben können, sich an die Leipziger Kripo in der Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 22 34 zu wenden.