Tatverdächtiger nach sexuellem Übergriff gestellt

Am Dienstag Nachmittag ist ein 15-jähriges Mädchen Opfer einer Sexualstraftat in der Radeberger Vorstadt geworden. Ein zunächst unbekannter Mann verging sich an der Jugendlichen in einem Waldstück nahe der Bischofswerder Straße. Alarmierte Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen (37) noch in der näheren Umgebung stellen. 

Der 37-jährige Deutsche wurde festgenommen und befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. In diesem Zusammenhang prüft die heute ins Leben gerufene Ermittlungsgruppe „Velo“, ob die Tat mit den Fällen in Dresden-Mickten und Dresden-Dölzschen in Verbindung steht.

Am Montag Abend kam es zu einem schweren sexuellen Missbrauch eines elfjährigen Mädchens in Dresden-Dölzschen. Das Kind war in Begleitung einer 13-Jährigen auf dem Friedhofsweg spazieren, als sie plötzlich von einem Fahrradfahrer zu Boden gerissen und sexuell missbraucht wurde. Nach der Tat entfernte sich der Mann mit dem Fahrrad in Richtung Naußlitzer Straße. Die Polizei hat nun eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. 

Der Täter war zwischen 24 und 30 Jahre alt, etwa 170 bis 180 cm groß und von dünner Statur. Er hatte schwarze Haare und trug einen Scheitel. Zur Tatzeit war er mit einem schwarzes T-Shirt, einer beigen kurzen Hose sowie Sportschuhen bekleidet. Im Ganzen wurde er als Europäer beschrieben. Der Mann war offenbar mit einem Herrenrad unterwegs.
Die Dresdner Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.  Mitte Juni gab es einen ganz ähnlich gelagerten Fall in Dresden-Mickten. Damals wurde ein zwölfjähriges Mädchen Opfer eines sexuellen Übergriffes. Aufgrund der vorliegenden Personenbeschreibungen sowie der Tatumstände gehen die Kriminalisten davon aus, dass es in beiden Fällen um denselben Täter handelt. 

Dresdner Polizei hat Ermittlungsgruppe gebildet
Die siebenköpfige Ermittlungsgruppe trägt den Namen „Velo“ - eine Bezeichnung für Fahrrad, mit dem der Täter jeweils unterwegs war. In ihr sind insbesondere Beamte aus dem Fachkommissariat 13 zusammengezogen, die in der Bearbeitung von Sexualdelikten erfahren sind.  Im Rahmen der Ermittlungen ist ein weiterer Fall in das Visier der Kriminalisten geraten. So ist am 12. Juli eine junge Frau (23) auf einem Feldweg in  Dresden-Dölzschen von einem Unbekannten gepackt worden. In der Folge hielt ihr der Mann den Mund zu. Der Frau gelang es wenig später laut um Hilfe zu rufen, woraufhin der Täter flüchtete. 
Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieser Fall von den beiden anderen Taten. Da jedoch die beiden Tatorte in Dresden-Dölzschen lediglich wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen, die Täterbeschreibungen Parallelen aufweisen und der Mann ebenfalls mit einem Rad unterwegs war, prüfen die Ermittler auch hier einen Zusammenhang. 
Die Fahndungen nach dem Tatverdächtigen dauern an.

Die Polizei bittet um Hinweise zu Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat oder der beschriebenen Person. Bei Informationen melden Sie sich bitte unter der Nummer 0351 4832233.