Zollfahndungsamt deckt 33 Millionen Euro Steuerhinterziehung auf

Das Zollfahndungsamt Dresden hat am Montag seine Bilanz für 2010 vorgestellt. Neben der Steuerhinterziehung bildete auch die Rauschgiftbekämpfung einen Schwerpunkt. +++

33 Millionen Euro hinterzogene Verbrauchssteuern und Einfuhrabgaben. Das ist ein Ergebnis des Zollfahndungsamtes Dresden für 2010.

Der Millionenbetrag resultiert hauptsächlich aus über 23 Millionen Liter Mineralöl und rund 140 Millionen Stück ermittelter Schmuggelzigaretten. Eine große Menge solcher Schmuggelzigaretten konnten die Fahnder dabei 2010 in Dresden sicherstellen.

Interview mit Dieter Stiehler, Zolloberamtsrat im Video

Dabei handelte es sich in erster Linie um Schmuggelgut aus Ungarn. Steuerschaden: 180.000 Euro.

Außerdem konnten die Beamten mehr als 600 Kilogramm Rauschgift sicherstellen, eine Cannabis-Plantage ausheben und ein Labor, das Anabolika illegal hergestellt hat, unschädlich machen.
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