Zollfahndungsamt Dresden beschlagnahmt 262 Kilogramm Betäubungsmittel

Die Bekämpfung des organisierten Rauschgiftschmuggels bildete im vergangenen Jahr wieder einen Schwerpunkt des Zollfahndungsamtes Dresden. So konnten die Beamten die unerlaubte Einfuhr von insgesamt 262 Kilogramm Betäubungsmitteln nachweisen.+++

Die sächsischen und thüringischen Zollfahnder deckten in ihren Ermittlungen im Vorjahr Steuerhinterziehungen im Gesamtumfang von rund 26,4 Millionen Euro auf (2013: 27,3 Mio. €). Davon wurden dem Fiskus 11,3 Mio. Euro bei Wareneinfuhren aus Drittländern vorenthalten. Weitere 10,5 Mio. Euro entfielen auf hinterzogene Energiesteuer und 3,7 Mio. Euro auf hinterzogene Tabaksteuer.

Die Bekämpfung des international organisierten Rauschgiftschmuggels bildete auch im Vorjahr wieder einen Tätigkeitsschwerpunkt des Zollfahndungsamtes Dresden. In ihren Ermittlungen wiesen die Beamten Tätern die unerlaubte Einfuhr von rund 262 Kilogramm Betäubungsmitteln nach (2013: 430 Kilogramm).

Insgesamt führte die für die Bundesländer Sachsen und Thüringen sowie den Landgerichtsbezirk Halle zuständige Behörde im vergangenen Jahr 1.044 Ermittlungsverfahren (2013: 1.019) wegen zumeist schwerer oder organisiert begangener Zollstraftaten. Die Ermittlungen richteten sich gegen 1.223 Tatverdächtige (2013: 1.298). Aufgrund der Ermittlungen der rund 270 Beamtinnen und Beamten des Zollfahndungsamtes Dresden sprachen Gerichte im Vorjahr Freiheitsstrafen von insgesamt 442 Jahren (2013: 343) und Geldstrafen von rund 232.000 Euro (2013: 89.000 €) aus.

Die Finanzermittler der Dienststelle konnten 2014 Vermögenswerte (Bargeld, Wertgegenstände, Immobilien, Forderungen) von 607.000 Euro (2013: 1,3 Mio. Euro) sichern.

Diese Maßnahmen dienen dazu, den Straftätern die „Gewinne“ zu entziehen, die sie unmittelbar oder mittelbar aus ihren strafbaren Handlungen wie zum Beispiel dem Handel mit unversteuerten Zigaretten oder mit Betäubungsmitteln erlangt haben.

Quelle: Zollfahndungsamt Dresden

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