Zoo Leipzig gewinnt Rechtsstreit gegen die Tierschutzorganisation PETA e.V.

PETA hat die Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung unter zeichnet, die der Organisation untersagt, jegliche Zoophilie-Behauptungen gegenüber dem Zoo Leipzig aufzustellen. +++

Der Zoo Leipzig hat im Rechtsstreit mit der Tierschutzorganisation PETA e. V. einen Erfolg erzielt:  Die Tierschutzorganisation hatte dem Zoo Leipzig vorgeworfen, eine Auszubildende zu beschäftigen, die eine Liebe zu einem im Zoo beheimateten Schimpansen hegt. „Die von PETA erhobenen Vorwürfe waren völlig aus der Luft gegriffen. Das übereilte Vorgehen der Organisation ließ außerdem darauf schließen, dass PETA eine Rufschädigung unseres Zoos leichtfertig in Kauf genommen hat. Dagegen mussten wir rechtlich vorgehen“, erläutert Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold.  
Der Zoo hatte sich am 5. Februar 2014 entschieden, sowohl eine Abmahnung als auch eine Strafanzeige gegen PETA auf den Weg zu bringen. PETA hatte am 31. Januar 2014 beim Leipziger Veterinäramt vorsorglich eine Anzeige gegen eine unbekannte Zoomitarbeiterin des Zoo Leipzig wegen des Verdachts auf Zoophilie erstattet, nachdem eine Anruferin namens Lena in der WDR-Talksendung Domian am 30. Januar ihre sexuellen Gefühle für einen Affen gestanden hatte. Die von PETA erhobenen Vorwürfe entbehrten jeglicher Grundlage. Zudem hatte die vermeintliche Anruferin Lena sich bereits am 31. Januar in einem Online-Forum zu erkennen gegeben und gestanden, dass der Inhalt des Anrufs vollkommen frei erfunden war.
Der Zoo Leipzig beschäftigt weder eine Mitarbeiterin mit dem Namen Lena, noch hat er im letzten Jahr einen dreijährigen Schimpansen mit dem Namen Alex erhalten. Außerdem haben die Tierpfleger des Zoos keinen direkten Kontakt zu den in Pongoland lebenden Menschenaffen.
Prof. Dr. Jörg Junhold Zoodirektor

Quelle: Zoo Leipzig