Zoo Leipzig stellt Masterplan 2020 vor

Der Zoo Leipzig hat am Mittwoch seine Pläne für den Zoo der Zukunft vorgestellt. Trotz der Modernisierung in den vergangenen Jahren, sieht der Zoo Leipzig noch in vielen Bereichen Verbesserungsbedarf. +++

„Wir sind auf unserem Weg in die Zukunft bereits ein gutes Stück vorangekommen. Aber
kritische Bereiche wie die Bärenburg, die Leopardenhaltung, zentrale Zoobereiche und die gesamte Themenwelt Südamerika verlangen auch weiterhin die konsequente
Fortsetzung des Masterplanes“, fasst Zoodirektor Dr. Jörg Junhold den Status quo zusammen.

In mehreren Bauabschnitten sollen die noch kritischen Bereiche bis zum Jahr 2020 abgearbeitet werden.

Abschnitt I: Neuer Ausgangsbereich, Amurleoparden, Infrastruktur (2012-2014): Ein neuer Ausgangsbereich wird errichtet, um den steigenden Besucherzahlen gerecht zu werden. In der  Tigerfarm leben derzeit noch Amur- und Schneeleoparden. Beide Arten sind hoch bedroht und sollen auch künftig im Zoo gehalten werden. Die Amurleoparden erhalten eine übernetzte Anlage im Stil eines Felshangs mit Wasserlauf neben der Tiger-Taiga.

Abschnitt II: Bärenburg, Kiwara-Kopje für Nashörner, Gründergarten (2013-2015): In diesem Bauabschnitt erhalten die Spitzmaulnashörner an der  Kiwara-Savanne Freianlagen in einer original afrikanischen  Felskopje. Die historische Bärenburg  wird zu einem Spielplatz für alle Altersstufen.

Abschnitt III: Himalaya; Pantanal/Pampa/Patagonien, Infrastruktur (2015-2017): An den neu  erstellten Raubtierfelsen neben dem Ein-/Ausgang von Gondwanaland entsteht die  asiatische Hochgebirgswelt Himalaya mit einer begehbaren übernetzten
Anlage für Schneeleoparden, Rote Pandas sowie Geier.

Abschnitt IV: Feuerland – Pinguine und Robben (2016-2018): Im Südzipfel Südamerikas  entsteht eine Wasserwelt  für Pinguine und Robben. Eine Wellenanlage sorgt für Meeresstimmung und Beschäftigung der Tiere.

Abschnitt V:  Asiatische Inselwelt mit Volieren und Kranichanlage; Sulawesi (2018-2020): Die  vorhandenen Vogelteiche werden zu einer Inselwelt vergrößert, die zahlreiche asiatische Arten beherbergt, wie Leierhirsch, Moschustier, Bartaffe und Rothund.