Züge zwischen Dresden und Berlin rollen wieder auf beiden Gleisen

Am Freitag sind die Reparaturarbeiten nach dem schweren Unwetter vom Pfingstmontag in Nord- und Ostsachsen am zweiten Streckengleis zwischen Großenhain Berliner Bahnhof und Frauenhain abgeschlossen. +++

 Durch das am 24. Mai über Nord- und Ostsachsen ziehende Unwetter wurden in Großenhain die Oberleitungsanlagen großflächig in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus wurden in Großenhain und in Ottendorf-Okrilla Süd Dächer von Stellwerken abgedeckt. Zwischen Radeberg und Kamenz musste schwerer Windbruch aus den Gleisen geräumt werden.

Am Nachmittag des Pfingstmontags musste der Zugverkehr abschnittsweise eingestellt werden.

Besonders betroffen waren in Großenhain der Cottbuser und der Berliner Bahnhof sowie die Strecken Dresden-Kamenz und Dresden-Königsbrück. Die Aufräumarbeiten begannen noch am Abend des 24. Mai. Bereits vier Tage nach dem Unwetter hatte die Deutsche Bahn die Schäden an den Bahnanlagen weitgehend behoben. Seit 28. Mai steht auf der Strecke Dresden-Berlin zwischen Großenhain Berliner Bahnhof und Frauenhain vorerst ein Streckengleis für den Zugverkehr zur Verfügung.

Schon am 26. Mai fuhren die Züge der Regional-Express-Linien (RE) 18 Dresden-Cottbus und RE 15 Dresden-Hoyerswerda wieder durchgehend, nachdem die Sturmschäden in Großenhain Cottbuser Bahnhof beseitigt worden waren. Bereits am 25. Mai konnten die Strecken zwischen Dresden und Königsbrück sowie Kamenz wieder für den Zugverkehr freigegeben werden.

Quelle: Pressestelle Deutsche Bahn

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