„Zufriedenheit ist fehl am Platz!“ – Kritik von Sachsens Linken an EU-Sparplänen

Am vergangenen Freitag hat sich der Europäische Rat über den Haushalt bis 2020 geeinigt. Die darin aufgeführte Fördersumme für sächsische Regionen stimmt die Linken nicht positiv. Sie sehen schmerzliche Einschnitte voraus. +++

„Wir dürfen keine Augenwischerei betreiben. Der vorliegende Entwurf des mehrjährigen Finanzrahmens bedeutet für Sachsen eine deutliche Kürzung an Fördermitteln. Leipzig wird rund die Hälfte der aktuellen Fördersumme verlieren. Die Förderung für ostdeutsche Regionen sinkt von zwölf auf circa 7,7 Milliarden Euro. Damit wird die Weiterfinanzierung von vielen Projekten in Frage gestellt. Deshalb fordern wir eine Nachverhandlung des Mehrjährigen Finanzrahmens.“, so Cornelia Ernst, Europaabgeordnete für die Linken.