Zug um Zug spielt die Weltspitze in Dresden

Dresden – In Leubnitz-Neuostra dreht sich eine Woche lang alles um Schach. Bei der dritten Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung gehen mehr als 71 Spieler aus 14 Ländern an den Start. Am Freitag steht dann ein neuer Weltmeister fest.

Schach Matt wird es in Dresden in dieser Woche wohl zu Genüge geben. Denn aktuell finden im Wyndham Garden Hotel die dritten Schach-Weltmeisterschaften für Menschen mit Behinderung statt. Bis zum Freitag spielen die 71 Teilnehmer aus 14 Nationen den neuen Weltmeister aus. Einen Favoriten gibt es dabei aber nicht. Die Idee zur Meisterschaft für Menschen mit Behinderung entstand im Rahmen der Schacholympiade 2008. Sie wird im Abstand von zwei Jahren durchgeführt und findet zum mittlerweile dritten Mal in Dresden statt. Gespielt wird in drei Handicap-Gruppen. Je nach Behinderungsgrad gelten für die Partien deshalb auch unterschiedliche Regeln. Das Turnier geht über sieben Runden und wird nach dem sogenannten Schweizer System gespielt. Nach jeder Runde wird also ein neuer Zwischenstand bestimmt. In den folgenden Runden spielt dann der jeweils Führende gegen den Zweitplatzierten, und so weiter. Am Freitag wird in Dresden dann ein neuer Weltmeister gekürt.