Zugunglück in Hordorf: Erst zwei Tote identifiziert – Strecke weiterhin gesperrt

Nach dem schweren Bahnunglück in Sachsen-Anhalt haben die Ermittler ihre Arbeit aufgenommen. Das Identifizieren der Leichen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da viele Personen im HEX ohne Papiere unterwegs waren, hieß es von Seiten der Bundespolizei.

Vornehmlich junge Leute saßen nach ersten Erkenntnissen im Unglück-Zug. Einige der Verletzten schweben weiter in Lebensgefahr. Andere hingegen konnte bereits die Krankenhäuser der Umgebung wieder verlassen.

Auch ist weiterhin unklar, wie es zu dem schweren Zugunglück kommen konnte. Meldungen zufolge, nachdem der Lokführer des Güterzuges sich nicht in der Führungslok aufgehalten haben soll, wollte die Bundespolizei nicht bestätigen. Es hieß, man ermittle in alle Richtungen und werde auch diesen Umstand prüfen.

+++ Fotos von der Rettungsaktion und den Aufräumarbeiten sehen Sie in unserer Bildergalerie. +++

Inzwischen seien die Trümmer des HEX zusammengetragen und für weitere detaillierte Untersuchungen abtransportiert worden. Auch der Güterzug ist abtransportiert worden. Die eingleisige Strecke zwischen Halberstadt und Oschersleben ist weiterhin gesperrt.  

10 Menschen verloren am Samstagabend bei dem schwere Zugunglück bei dem ein Güterzug mit einem Nahverkehrszug zusammenprallte, ihr Leben.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar