Zugverkehr nimmt Betrieb wieder auf

Nachdem sechsstündigen Streik am Donnerstagmorgen nimmt der Zugverkehr seinen Betrieb wieder auf.

Der Nah-, Fern- und Güterverkehr in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rollt nach dem GDL-Streik vom Donnerstagmorgen wieder schrittweise an. Der Streik wird trotz allem noch bis in die Abendstunden seine Auswirkungen zeigen.

Zwischen 4 und 10 Uhr am Donnerstagmorgen hatten die Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu erhebliche Beeinträchtigungen im Personenverkehr geführt.

Allein im mitteldeutschen Raum hatten sich mehr als 500 Lokomotivführer an den Ausständen beteiligt.

Die Deutsche Bahn (DB) hatte sich bereits im Vorfeld auf die Arbeitsniederlegung der Lokomotivführer eingestellt. Mehrere Hundert zusätzliche Mitarbeiter waren im Einsatz, um Reisende zu ihren Zielen zu bringen.

Rund 500 Zugfahrten fielen im Nahverkehr auf Teilstrecken sowie auch vollständig aus. Im Fernverkehr der DB waren rund 30 Fernverkehrszüge in der Region Mitteldeutschland von den Streiks zwischen 4 und 10 Uhr betroffen. Das entspricht mehr als 50 Prozent der Fernverkehrszüge. Trotz der Streitaktivitäten sind 24 Züge planmäßig gefahren.

Seit Streikbeginn am Mittwochabend um 20 Uhr fielen im Schienengüterverkehr rund 300 Güterzüge aus. Die Versorgung von Kraftwerken, Hochöfen und anderen zentralen Industrien konnte wie angekündigt von der DB gewährleistet werden.