Zukunft für Bahnhofsmission

Die Chemnitzer Bahnhofsmission kann bis Ende des Jahres weiterarbeiten.

Nachdem sich der Freistaat im April plötzlich aus der Finanzierung zurückgezogen hatte, stand das weitere Fortbestehen der Einrichtung ab Juli auf der Kippe. In seiner Sitzung stimmte der Stadtrat am Mittwoch einem Antrag der Bündnisgrünen zu, wonach der Mission einmalig 10.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Umverteilung des Geldes wurde durch überschüssige Personalkosten möglich, da der Tarifabschluß im öffentlichen Dienst moderater ausfiel als geplant. Mit der städtischen Finanzspritze ist die Arbeit der Mission bis zum Jahresende gesichert. Bis dahin müssen die beiden Träger Diakonie und Caritas ein neues Konzept entwickeln, das inhaltlich und finanziell auch ohne Landeszuschuß tragbar ist.