Zusammenarbeit von SKD und tjg. feiert am Sonnabend Premiere

Dresden - Am Sonnabend wird die Inszenierung Auf der Suche nach dem unschätzbaren Wert der Dinge als erste Kooperation zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und tjg. theater junge generation auf der Studiobühne im Kraftwerk Mitte uraufgeführt. 

Drei SchauspielerInnen des tjg. machen sich zusammen mit ZuschauerInnen ab 8 Jahren auf die Suche danach, wann aus einem Ding ein wertvolles Objekt wird – eines, was vielleicht in ein Museum kommt: Kann eine kleine, alte Scherbe tatsächlich wichtiger sein als eine große, schwere Goldmünze? Ist ein Schwert bedeutend, weil es mit Edelsteinen besetzt ist und weil es ein sächsischer Kurfürst besaß? Wann gehört ein Objekt ins Museum? Und wann vielleicht gerade nicht? Wer bestimmt, was welchen Wert hat? Unterstützt wird das Ensemble dabei von ExpertInnen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), die ein unermessliches Wissen über Dinge und deren Geschichten hüten. Sie helfen, den Wert von Dingen zu bestimmen, zu erhalten und unscheinbare Gegenstände zu Schätzen zu erklären. Sie haben auf die Frage, was den Wert eines Objekts ausmacht, ganz unterschiedliche Antworten.

An der Seite der SchauspielerInnen des tjg. sind in wechselnden Konstellationen zu erleben: Kathleen Reinhardt – Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Albertinum, Dr. Rainer Grund – Direktor Münzkabinett, Dr. Julia Weber – Direktorin Porzellansammlung, Léontine Meijervan Mensch – Direktorin Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen, Dr. Birgit Scheps – Leiterin Abteilung Sammlungserschließung, Dokumentation und Provenienzforschung der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen und Manfred Biedermann – Restaurator im Residenzschloss.

Eröffnet wurde die aktuelle tjg.-Spielzeit mit der begehbaren Rauminstallation Eine Spinne wird nicht wütend (von Grit Dora von Zeschau) zur Welt der Künstlerin Louise Bourgeois, die damals bereits im Rahmen der Kinderbiennale der Staatlichen Kunstsammlungen DresdenPremiere feierte.