Zustand des sächsischen Forstes hat sich verbessert

Im vergangenen Jahr ging es dem sächsischen Wald gar nicht gut. Der Klimawandel und Stürme wie Kyrill verursachten eine Menge Schäden. In diesem Jahr sieht es etwas besser aus. Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor, der heute vorgestellt wurde.

Dem sächsischen Wald geht es wieder besser. Das ist das Ergebnis des Waldzustandsberichtes 2008, der heute in Dresden von Forstminister Frank Kupfer vorgestellt wurde. Für den guten Zustand der Baumkronen sind die Witterungsverhältnisse verantwortlich.

Bei der Untersuchung in diesem Jahr hatten 42 Prozent der Bäume keine Blatt- und Nadelverluste. 2007 waren es noch 35 Prozent der Bäume. Obwohl sich die Situation des sächsischen Waldes insgesamt verbessert hat, gibt es Probleme. Zum Beispiel bei der Eiche. Sie weist bei den einheimischen Bäumen die meisten Schäden auf. Diese Baumart hat im Vergleich zur Buche, der Kiefer und der Fichte die meisten Blätter verloren. Große Sorgen macht den Förstern auch weiterhin der Borkenkäfer, der sich in erster Linie in Fichten einnistet. Sachsens Forstminister empfiehlt Waldbesitzern, befallene Bäume so schnell wie möglich aus dem Wald zu nehmen und zu verbrennen. So werde eine Ausbreitung verhindert. Neben dem Borkenkäfer gibt es ein weiteres Insekt, der dem Wald zusetzt.

Das Ziel der Förster ist es auch weiterhin, Baumschäden so gering wie möglich zu halten. Erreichen wollen sie dies unter anderem durch Kalkung sowie durch die Umgestaltung des Waldes in einen Mischwald. Mit der Neugestaltung des Forstes soll der Monokultur entgegen gewirkt werden.

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