Zwei Mal Notruf gewählt – zwei Mal ein übler Scherz?

Chemnitz-Ebersdorf: Starker Rauch aus dem Dachgeschoss eines Wohnhauses auf der Lichtenauer Straße wurde am Donnerstag der Rettungsleitstelle gemeldet.

Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, war nichts dergleichen festzustellen. Einer Streifenwagenbesatzung waren bei der Anfahrt zum vermeintlichen Brandort, zwischen Herweghstraße und am Schnellem Markt, vier junge Leute aufgefallen, die den Einsatzkräften offensichtlich belustigt zuschauten.

Zwischenzeitlich waren die vier mit dem Bus stadtwärts gefahren. Sie konnten allerdings auf der Bahnhofstraße, Nähe Hauptbahnhof, gesichtet und dann kontrolliert werden. Ob die zwischen 15 und 22 Jahre alten jungen Männer etwas mit dem falschen Notruf zu tun haben, werden die Ermittlungen zeigen.

Bereits um 00.50 Uhr war bei der Polizei ein Notruf eingegangen, in dem ein junger Mann mitgeteilt hatte, dass er auf der Emilienstraße / Höhe Josephinenschule von fünf Personen überfallen und ausgeraubt worden sei. Als Polizisten vor Ort eintrafen, war weder der Anrufer vor Ort, noch konnten die Beamten ihn und mögliche Tatverdächtige bei einer anschließenden Tatortbereichsfahndung finden. Bei einer ersten Überprüfung stellte sich heraus, dass der Notruf von einer Telefonzelle am Thomas-Mann-Platz gewählt worden war.

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen Verdachts des Missbrauchs von Notrufen.

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