Zweigleisiger Ausbau in der Ludwig-Hartmann-Straße genehmigt

Die Landesdirektion Sachsen hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Ludwig-Hartmann-Straße zwischen Traubestraße und Maystraße im östlichen Dresdner Stadtteil Blasewitz abgeschlossen.+++

Die Landesdirektion Sachsen hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Ludwig-Hartmann-Straße zwischen Traubestraße und Maystraße im östlichen Dresdner Stadtteil Blasewitz abgeschlossen. Auf der Ludwig-Hartmann-Straße verkehren die Straßenbahnlinien 6 und 12 der Dresdner Verkehrsbetriebe.

Mit Abschluss des Planfeststellungsverfahrens besteht Baurecht für den etwa 320 Meter langen Streckenabschnitt. Die Landeshauptstadt Dresden plant hier den Neubau der Gleisanlage mit zwei Gleisen bei einem Mittelabstand von drei Metern. Bisher ist dieser Abschnitt nur eingleisig durch die Straßen­bahn befahrbar.

Gleichzeitig werden die Fahrleitungsanlage erneuert und die sanierungsbedürf­tigen Fahrbahnen und Gehwege im Ausbauabschnitt ausge­baut. Der Straßenquerschnitt bleibt bestandsnah erhalten, eine Erweite­rung des Verkehrsraums ist mit der Maßnahme nicht verbunden.

Ziel des Vorhabens ist eine Verbesserung der Verkehrssicherheit aller Ver­kehrsteilnehmer. Mit dem Bau des zweiten Gleises fährt die Straßenbahn künftig nicht mehr auf der linken Fahrbahnseite im Gegenverkehr zum Indivi­dualverkehr. Mit der Erhöhung der Durchlassfähigkeit der Strecke geht auch eine größere Fahrplanstabilität einher.

Für den Ausbauabschnitt sind beengte Platzverhältnisse charakteristisch. Viele Gebäude und Einfriedungen sowie die Straßenbeleuchtung mit Gas­kandelabern haben den Status von Kulturdenkmalen. Dies wurde bei der Planung berücksichtigt. Insbesondere werden die Gaskandelaber zur Straßenbeleuchtung nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgebaut.

Das Parken am östlichen Fahrbahnrand, das in dem eingleisigen Strecken­abschnitt bisher teilweise zugelassen war, ist künftig nicht mehr möglich.

Der festgestellte Plan für den Ausbau der Ludwig-Hartmann-Straße wird für zwei Wo­chen für Jedermann zur Einsicht öffentlich ausgelegt. Auslegungszeitraum und Ausle­gungsort werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

Quelle: Landesdirektion Sachsen