Zweite Hochwasserwelle traf Ostsachsen

In der Nacht zum 16. August überquerte ein Regengebiet mit ergiebigen Niederschlägen Ostsachsen. Besonders hart traf es wieder den Landkreis Sächsische Schweiz. In Pirna-Copitz ist ein Haus einsturzgefährdet. +++

Glücklicherweise blieb das Stadtgebiet Dresden von größeren Schaden verschont. Somit konnte der Ortsverband (OV) Dresden des Technischen Hilfswerkes der Anforderung nach einem Baufachberater für den OV Pirna zügig nachkommen und ein Erkundungsteam nach Pirna entsenden.

Schon auf der Anfahrt wurde klar, dass es sich um größere Schäden handeln wird, da fast alle Zufahrtswege durch Hangrutsche, Überflutung und vollgelaufene Unterführungen unpassierbar waren. An der Schadensstelle in Pirna-Copitz bot sich dann folgendes Bild: – oberhalb zweier Grundstücke hatte sich Regenwasser gesammelt und hatte diese verwüstet – am Gebäude auf dem oberen Grundstück, hatte das Wasser das Fundament freigespült und es zeigten sich bereits massive Risse im Mauerwerk – am Gebäude im unteren Haus, hatte das Wasser die Hintertür eingedrückt und war als reißender Bach vom 1. OG ins Erdgeschoß gelaufen, von dort aus durch die Vordertür auf die Straße. – Auswaschungen an beiden Grundstücken von rund 30 m³ Erde und Schlamm.

Da bereits der OV Pirna mit allen Kräften im Einsatz war, wurde für diese Einsatzstelle aus Dresden Hilfe angefordert. Der Einsatzauftrag lautete: Sicherung des einsturzgefährdeten Gebäudes, Stabilisierung des Hanges und der beschädigten Trockenmauern. Innerhalb von nur 30 Minuten gelang es den Spezialisten unserer Fachgruppe Logistik, Spezialbohrgerät, Felsanker, Holz, Spanngurte, wasserfestes Sperrholz und jede Menge Kleinmaterial zu organisieren, welches anschließend zur Einsatzstelle geliefert wurde.

Die freiwilligen Helfer des OV Dresden arbeiten bis in die Nachtstunden und konnten gegen 0.00 Uhr den Einsatz abschließen. Die Helfer in Dresden stehen auch weiterhin bereit, um bei Bedarf ihre Kameraden aus Pirna zu unterstützen. Quelle: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

Quelle: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Ortsverband Dresden

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