Zweite Phase der Hilfe für Flutopfer hat begonnen

Die Diakonie Sachsen hat nach der Not schnell und unbürokratisch Nothilfemittel an von der Augustflut 2010 betroffene Menschen ausgezahlt. Diese Phase ist jetzt abgeschlossen – auch weil die Spendenmittel nahezu aufgebraucht sind. +++

Die Diakonie Sachsen hat nach dem Maß der Not schnell und unbürokratisch Nothilfemittel an von der Augustflut 2010 betroffene Menschen ausgezahlt. Diese Phase ist jetzt abgeschlossen – auch weil die Spendenmittel nahezu aufgebraucht sind. Diakonie-Chef Christian Schönfeld weist darauf hin, dass jetzt vorrangig Versicherungsleistungen, Leistungen der Sozialhilfeträger und die vom Freistaat zugesagten staatlichen Hilfen abgerufen werden müssen, damit die betroffenen Menschen ihre Wohnungen instand setzen, ihr Mobiliar und ihren Hausrat wiederbeschaffen können.

Die  Kirchen-Bezirks-Sozial-Beratungsstellen (KBS) der Diakonie werden daher betroffene Personen dabei unterstützen, entsprechende Anträge an Versicherungen, Sozialleistungsträger und Nothilfemittel des Freistaates zu stellen, damit die dort zur Verfügung gestellten Gelder auch wirklich in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus benötigten Flutopfer häufig psychosoziale Hilfe und Beratung, um die schwierige Situation des – danach – seelisch zu bewältigen. Auch hier arbeiten die Beratungsdienste von Diakonie Hand in Hand mit den anderen Stellen.
 
Im Zusammenhang mit der Vorrangigkeit der staatlichen Hilfen und Versicherungsleistungen weist der Diakonie-Chef aber daraufhin, dass besonders betroffene Personen und Familien, die durch vorrangige Entschädigungsleistungen nicht versorgt werden können, weil sie durch alle Netze fallen, dennoch mit Spendenmitteln unterstützt werden können. Abschließend bekräftigte Schönfeld das Interesse von Diakonie und DRK,  in den jeweiligen Kommunen und Landkreisen eine enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen, kommunalen Stellen und Hilfen der Wohlfahrtsverbände aufzubauen. Nur dann kann schnell und effektiv geholfen werden.
 
Die Diakonie Sachsen  bittet um weitere Spenden auf folgende Konten:
Diakonie Sachsen,  Kto.100 030 101,  Kennwort “Flut Sachsen 2010“,  LKG Sachsen,  BLZ 850 951 64 Diakonie Sachsen/DKH, Kto. 100 100 100,  Kennwort “Flut Polen/Tschechien 2010“, LKG Sachsen, BLZ 850 951 64

Quelle: Diakonisches Werk Sachsen 

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