Zweiter Bauabschnitt Schandauer Straße in Dresden

Am Freitag, 11. April starten die Bauarbeiten zwischen der Junghansstraße und der Ludwig-Hartmann-Straße. Einen Überblick über die Bauphasen und die Parksituation auf den Umleitungsstrecken unter www.dresden-fernsehen.de. +++


Am Freitag, 11. April 2014 starten die ersten Bauarbeiten zum Umbau der Schandauer Straße zwischen der Junghansstraße und der Ludwig-Hartmann-Straße. Unter Leitung des Straßen- und Tiefbauamtes, welches hier als Maßnahmeträger tätig ist, entstand eine Auftraggebergemeinschaft unter Beteiligung der Dresdner Verkehrsbetriebe AG, der DREWAG Stadtwerke mit den Sparten Trinkwasser, Gas, Elektroversorgung und Fernwärme, der Stadtentwässerung Dresden sowie der Deutschen Telekom und Kabel Deutschland. In deren Auftrag werden umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrs- und Versorgungsanlagen durchgeführt.
Der Straßenabschnitt wird komplex erneuert und umgestaltet. Er erhält neue Gleisanlagen, einen neuen Straßenbelag, separate Radverkehrswege, barrierefreie Haltestellen für Bus und Bahn, eine neue Beleuchtung, Fahrleitung, Gleis- und Straßenentwässerungen und Signalanlagen. Das Brückenbauwerk über den Blasewitz-Grunaer-Landgraben wird komplett erneuert. Die neue Brückenkonstruktion ermöglicht trotz erweiterter Durchlasskapazität eine Absenkung des Brückenscheitels. Dadurch verbessern sich die Sichtverhältnisse, so dass in Zukunft aus der Lauensteiner Straße in beiden Richtungen auf die Schandauer Straße ausgefahren werden kann.
„Der Umbau der Kreuzung Altenberger Straße/Schandauer Straße stellt eine besondere Herausforderung hinsichtlich der geplanten Bauleistungen und der Verkehrsführung dar“, sagt Bürgermeister Jörn Marx. Die Altenberger Straße wird während der gesamten Bauzeit immer zweispurig über die Schandauer Straße geführt. Die schrägwinklige Trassierung erfordert deutlich mehr Platz für die Verkehrsführung. Um trotzdem alle Leitungen im Zuge der Schandauer Straße erneuern zu können, sind vorübergehende Provisorien herzustellen. Diese bestehen darin, die beiden Verkehrsinseln südlich und nördlich der Schandauer Straße gänzlich bzw. teilweise befahrbar zu machen.
Durch die beteiligten Auftraggeber werden darüber hinaus zahlreiche alte Leitungen durch neue ersetzt. Besonders zu benennen ist hier der Ersatz der Trinkwasserleitung DN 700 auf der ganzen Länge durch eine neue Leitung DN 800. Die im Vorfeld der Baumaßnahme gefällten Bäume werden im Herbst durch entsprechende Neuanpflanzungen ersetzt.

Bauphase 1 vom 11. bis 14. April 2014:
In dieser Bauphase werden vorerst nur lokal begrenzte Einschränkungen an zwei Stellen wirksam.
Schandauer Straße zwischen Pohlandplatz und Junghansstraße
In diesem Abschnitt wird eine Bauweiche verlegt. Diese Bauweiche ist zum Umsetzen der Straßenbahnen auf das Gleis der Gegenrichtung erforderlich, damit auf dem bereits fertig gestellten Streckenabschnitt der Borsbergstraße/Schandauer Straße Straßenbahnen fahren können. Gleichzeitig werden auch die Arbeiten an der temporären Fahrleitungsanlage abgeschlossen.
Verkehrsführung: Dieser Straßenabschnitt ist dazu in beiden Richtungen voll gesperrt. An diesem Wochenende wird der Verkehr in landwärtige Richtung ab Pohlandplatz über Schlüterstraße, Glashütter Straße und Junghansstraße umgeleitet. In Richtung Stadt wird der Verkehr ab Dornblüthstraße über die Wittenberger Straße zur Ermelstraße umgeleitet. Die Wittenberger Straße zwischen Dornblüthstraße und Ermelstraße wird in dieser Richtung Einbahnstraße.
Altenberger Straße/Wittenberger Straße:
Im Einmündungsbereich der Wittenberger Straße in die Altenberger Straße wird eine Gehwegvorstreckung vorübergehend zurückgebaut. Das ist erforderlich, um später den in Richtung Westen fließenden Umleitungsverkehr besser über diesen Knoten rollen zu lassen.
Verkehrsführung: Der Einmündungsbereich der Wittenberger Straße wird halbseitig gesperrt. Das Abbiegen von der Altenberger Straße in die Wittenberger Straße ist in dieser Zeit nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über die Augsburger Straße und die Lauensteiner Straße. Der Gegenverkehr kann an der Baustelle zur Altenberger Straße ausfahren.

Bauphase 2 ab 14. April 2014:
Diese Bauphase wird voraussichtlich bis Anfang Mai andauern. Ab dem 14. April beginnen die Bauarbeiten entlang des ganzen Abschnittes. Damit verbunden ist eine Ausweitung der Umleitungsführungen.
Verkehrsführung in Richtung Osten: Die bestehende Umleitung über die Glashütter Straße wird ab Junghansstraße bis zur Gottleubaer Straße weitergeführt. Über die Gottleubaer Straße rollt der Verkehr zur Schandauer Straße, auf dieser ein kurzes Stück bis zur Voglerstraße und über Voglerstraße, Wittenberger Straße, Altenberger Straße, Kipsdorfer Straße, Berggießhübler Straße zur Wehlener Straße zurück. Dort endet die Umleitung. Die Berggießhübler Straße wird in der Zeit der Umleitungsführung Einbahnstraße in Richtung Wehlener Straße.
Verkehrsführung in Richtung Westen: Ab Schaufußstraße wird der Umleitungsverkehr zur Kipsdorfer Straße und über die Altenberger Straße zur Wittenberger Straße geführt. Auf dieser geht es dann weiter bis zur Ermelstraße und über diese auf die Schandauer Straße zurück.

Parksituation auf den Umleitungsstrecken:
Glashütter Straße: Zwischen Schlüterstraße und Gottleubaer Straße ist das Parken nur noch auf der Nordseite möglich. Gottleubaer Straße: Zwischen Glashütter Straße und Schandauer Straße ist das Parken beiseitig möglich, jedoch sind jeweils 25 Meter von den Einmündungen zur Glashütter Straße und zur Schandauer Straße davon ausgenommen. Voglerstraße: Zwischen Schandauer Straße und Wittenberger Straße ist das Parken auf der Westseite weiterhin möglich. Ausgenommen davon ist ein Bereich von 25 Meter Länge zur Schandauer Straße hin. Wittenberger Straße: Zwischen Voglerstraße und Altenberger Straße ist das Parken nur noch auf der Nordseite möglich, weil hier beide Umleitungen geführt werden. Zwischen Voglerstraße und Ermelstraße ist das Parken weiterhin beidseitig zulässig. Dieser Straßenabschnitt wird allerdings während der Bauzeit Einbahnstraße in Richtung Ermelstraße. Um diese Verkehrsführung einführen zu können, muss das Parken kurzzeitig auf der Südseite unterbunden werden. Nach Umstellung ist das Parken entsprechend der neuen Fahrtrichtung wieder erlaubt. Kipsdorfer Straße: Zwischen Altenberger Straße und Schaufußstraße ist das Parken beidseitig nicht mehr möglich. Über diesen Straßenabschnitt werden beide Umleitungen geführt. Zwischen Schaufußstraße und Berggießhübler Straße wird das Parken auf der Südseite nicht mehr möglich sein. Schaufußstraße: Zwischen Kipsdorfer Straße und Wehlener Straße ist das Parken beidseitig nicht mehr möglich. Berggießhübler Straße: Zwischen Kipsdorfer Straße und Wehlener Straße ist das Parken nur noch auf der Westseite erlaubt.

Signalanlagen auf der Umleitungsstrecke:
Zur Gewährleistung der Sicherheit sind auf den Umleitungsstrecken einige Signalanlagen vorgesehen: Kreuzung Schlüterstraße/Glashütter Straße, Kreuzung Altenberger Straße/Kipsdorfer Straße, Kreuzung Altenberger Straße/Wittenberger Straße, Kreuzung Wittenberger Straße/Voglerstraße, Kreuzung Wittenberger Straße/Ermelstraße, Fußgängersignalisierungen über die Altenberger Straße jeweils nördlich und südlich der Schandauer Straße.

Baukosten: Auf die Landeshauptstadt entfallen etwa fünf Millionen Euro Baukosten.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden