Zweiter Rohrbruch in Könneritzstraße – KWL weisen Pfusch-Vorwürfe zurück

Am Mittwochabend kam es innerhalb von drei Tagen zum zweiten Mal zu einem Wasserrohrbruch in der Könneritzstraße. Ein Großteil der Straße wurde dabei überspült. Gerüchte über Pfusch bei der Reparatur wurden von den Wasserwerken zurückgewiesen. +++

Hintergrund: Vor drei Tagen war in der Könneritzstraße bereits ein Wasserrohr geplatzt. Die durchgeführten Reparaturarbeiten der Kommunalen Wasserwerke Leipzig schafften schnell Abhilfe und behoben das Problem. Doch am Mittwochabend, keine 72 Stunden später, platzte erneut eine Wasserleitung.

Laut ersten Berichten sei das Rohr allerdings nicht ausgetauscht, sondern nur an den Bruchstellen geflickt worden. Außerdem sollen beim Zuschütten der Baugrube große Steine auf das Rohr gefallen sein. Daher kam es nun wohl zum erneuten Bruch.

Die KWL sehen die Gründe bei fast schon historischen Kanalsystem der Messestadt: „Der erneute Schaden ist wahrscheinlich deshalb entstanden, weil die Leitungen so alt sind. Wir haben ein sehr altes Leitungssystem in ganz Leipzig, über 6.000 Kilometer, da kann man nicht alle Leitungen komplett austauschen. Bei den Bauarbeiten wurde kein Pfusch betrieben, das war alles ordnungsgemäß. Es ist wirklich Zufall, dass es wieder eine Stelle getroffen hat, die nur zwei Meter neben der alten liegt.“, so KWL-Sprecherin Katja Gläß zu den angeblichen Pfusch-Vorwürfen.