Zweiter Wahlgang für OB-Wahl in Chemnitz nötig

Nach der Wahl ist vor der Wahl – diese Erfahrung machen in diesem Jahr die Chemnitzer, die am Sonntag zur Oberbürgermeisterwahl aufgerufen waren.

40,68 % der Chemnitzer haben von ihrem demokratischen Recht zu wählen Gebrauch gemacht, darunter auch die Kandidaten selbst.
 
Und so lautet das Ergebnis: Die bisherige Amtsinhaberin der SPD Barbara Ludwig erhielt 46,56 % der gültigen Stimmen, zu wenig, um nahtlos weiter im Amt zu bleiben. Ordnungsbürgermeister Miko Runkel holte für die Linke glatte 15 %.

Nur 19,04 % wählten den CDU – Kandidaten Ralph Burghart, gerade einmal 2,09 % der gültigen Stimmen erzielte FDP – Kandidat Jens Weis. Überraschend positiv – mit 9,53 % – schnitt Volkmar Zschocke ab, der für die Grünen ins Rennen ging.

Martin Kohlmann (Pro Chemnitz/DSU) schnitt mit 5,60% der Stimmen ab und Hans Jürgen Rutsatz von der Volkssolidarität mit 2,18%.

Da keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit bekommen hat, ist nun ein zweiter Wahlgang erforderlich, bei dem dann die einfache Mehrheit genügt.

Interview: Berthold Brehm – Wahlleiter

Am 30. Juni müssen die Chemnitzer nun noch einmal zur Wahlurne, damit das neue Stadtoberhaupt sein Amt antreten kann.

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