Zwickau: Polizei ermittelt Brandstifterin

Der Polizei ist es schnell gelungen zwei Brandstiftungen aufzuklären.

Intensive Ermittlungen sowie langjährige Berufserfahrung und kriminalistischer Spürsinn führten die Ermittler auf die Spur einer 56-jährigen Zwickauerin. Diese ist einschlägig vorbestraft und der Polizei keine unbekannte. Die Frau steht im Verdacht die Weihnachtspyramide auf dem Zwickauer Hauptmarkt angezündet sowie im Abstellraum eines Gasthauses an der Hauptstraße zwei Papiertonnen in Brand gesetzt zu haben.

Die Taten wurden jeweils in der Nacht zum 7. und 8. November verübt. Der Brand im Gasthaus wurde glücklicherweise schnell bemerkt und konnte durch beherztes Handeln des Personals rasch gelöscht werden.

Mit Kohleanzünder und einer Kerze hatte die Tatverdächtige in der Nacht zum 8. November an drei Stellen versucht die so genannte „Punsch-Pyramide“ auf dem Hauptmarkt anzuzünden. Glücklicherweise waren die Flammen von selbst erloschen. In beiden Fällen war nur geringer Sachschaden entstanden. Während der Ermittlungen flatterte den Beamten auch gleich noch ein Haftbefehl gegen die Tatverdächtige zu. Dieser war ausgestellt zur Strafvollstreckung, für ein Jahr und sechs Monate, wegen Brandstiftung.

Seit dem 9. November sitzt sie nun in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die Brandlegung im Gasthaus hat sie bereits gestanden. Zur Weihnachtspyramide äußerte sie sich noch nicht. Die Ermittler gehen aber davon aus sie mittels eines noch ausstehenden DNA-Untersuchungsergebnisses zweifelsfrei überführen zu können.

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