Zwischen Tasten und Glocken

Chemnitz – Holztasten- Drahtseile- und 48 Glocken. Das Versteckt sich im Turm des neuen Rathauses. Jede der Glocken ist verbunden mit den hölzernen Tasten am Spieltisch. Zusammen ergeben sie das Carillon, dessen Wurzeln im Norden Frankreichs liegen.

Seit 15 Jahren ist Franzpeter Uhlig von diesem Musikinstrument begeistert und spielt es dreimal die Woche. Das außergewöhnliche Instrument verbirgt seine ganz eigene Faszination

Doch bevor er in die sogenannten Stocken haut, erfordert es natürlich einiger Vorbereitung. Die Liedauswahl trifft der Carillonspieler dabei selbst. Doch bei Proben gibt es dann doch das ein oder andere Problem. Schließlich dringt jeder Ton der auf dem Carillon gespielt wird, direkt hinaus an die Chemnitzer.

Für alle Freunde des Turmglockenspiels gibt es am 20. Oktober dann auch noch ein großes Highlight, denn die deutsche Glockenspielvereinigung hält in diesem Jahr ihre Hauptversammlung in Chemnitz ab. Dabei haben besondere Jubiläen die Grundlage für das Event geschaffen.

Das Chemnitzer Carillon hat aber noch weitere Besonderheiten im Gepäck. Im Vergleich zu anderen Carillons bietet es viel Platz und man hat die Möglichkeit die Glocken in ihrer ganzen Pracht zu sehen. Laut Franzpeter Uhlig könne da kein Glockenspiel mithalten das er kennt. Wer nun die Klänge des Carillons genießen möchte findet die Spielzeiten auf www.chemnitz.de in der Rubrik Rathaus.

Autor: Florian Müller