Vogtland – Sachsen Fernsehen https://www.sachsen-fernsehen.de Das lokale Nachrichtenportal für Sachsen Mon, 06 Jul 2026 08:12:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Marienberg: Welterbe-Besucherzentrum öffnet am 21. August https://www.sachsen-fernsehen.de/marienberg-welterbe-besucherzentrum-oeffnet-am-21-august-2249676/ Sat, 04 Jul 2026 08:06:55 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2249676

Sachsen - Am 21. August soll in Marienberg das neue Welterbe-Besucherzentrum eröffnen. Bei einem Baustellentermin am 1. Juli gaben die Stadt Marienberg und der Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. erste Einblicke in das entstehende Zentrum am Markt 6. Es ist das erste von insgesamt sechs geplanten Besucherzentren der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.

Noch ist im Gebäude vieles Baustelle. Im künftigen Ausstellungsbereich stehen Arbeitsbühnen, Podeste sind abgedeckt, Handwerker arbeiten an den letzten Details. Trotzdem wird bereits erkennbar, dass hier kein klassisches Museum mit Vitrinen entsteht. Die Ausstellung setzt auf Projektionen, Hörstationen, QR-Codes, Modelle und Lichtinszenierungen. Im Mittelpunkt stehen die 22 Welterbe-Bestandteile der Montanregion. Besucher sollen nicht nur informiert werden, sondern Lust bekommen, die historischen Orte in der Region selbst zu entdecken.

Das Thema des Marienberger Zentrums lautet „Werk und Kulturlandschaft“. Gezeigt werden soll, wie Bergstädte, Landschaften und die Infrastruktur über und unter Tage über Jahrhunderte miteinander verbunden waren. Ein zentraler Bestandteil ist ein Showmodus, der künftig ein bis zwei Mal pro Stunde aktiviert werden soll. Dann erwacht der Raum mit Licht, Modellen und medialen Elementen zum Leben und erzählt, wie der Bergbau die Region geprägt hat und bis heute nachwirkt.

Marienbergs Oberbürgermeister André Heinrich sprach bei dem Termin von einem besonderen Moment für die Stadt. Nach der Grundsteinlegung im Oktober 2024 und dem Richtfest sei der Baustellentermin ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Eröffnung. Dass das Zentrum mitten in der historischen Innenstadt entsteht, ist für ihn ein entscheidender Punkt. Ein Standort am Stadtrand sei keine Option gewesen, da der historische Stadtkern selbst Teil des Welterbes ist.

© Kristian Hahn

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Rund 3,7 Millionen Euro kostet das Projekt. 90 Prozent der Summe werden über eine GRW-Förderung finanziert, den übrigen Anteil trägt die Stadt Marienberg. Neben der Ausstellung zieht auch die Tourist-Information in das Gebäude ein. Damit sollen Welterbe-Vermittlung und touristische Beratung künftig an einem Ort zusammengeführt werden.

Ein besonderer Teil des Baustellentermins fand trotz Dauerregen vor dem Gebäude statt. Vorschüler der Kita „Buratino“ halfen dabei, Farne und junge Gehölze in den Lichthof und an die Fassade des Besucherzentrums zu pflanzen. Unterstützt wurden sie unter anderem von Oberbürgermeister André Heinrich, Architekt David Wohlgemuth und Steve Ittershagen, Geschäftsführer des Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. Für die Kinder gab es anschließend kleine Überraschungen als Dankeschön.

Heinrich betonte, dass die Stadt junge Menschen früh an die Geschichte der Region heranführen wolle. Mit Schulen und Kitas gebe es dazu bereits verschiedene Projekte. Auch die Bedeutung des Waldes für den Bergbau werde dabei vermittelt. Bevor das Erzgebirge vom Bergbau geprägt wurde, war die Region vom dichten Miriquidiwald bedeckt. Holz spielte später eine zentrale Rolle für den Bergbau und für das Leben der Menschen.

Im Inneren des Gebäudes entsteht außerdem ein großes Wandbild des Künstlers René Härtel. Es zeigt Marienberg mit seinen Ortsteilen und soll die landschaftliche Vielfalt der Region sichtbar machen. Das Bild soll später auch den Mitarbeitern der Tourist-Information helfen, Besuchern Geschichten zur Stadt und zum Umland zu erzählen.

Steve Ittershagen dankte der Stadt Marienberg für die Zusammenarbeit. Bei einem Projekt dieser Größenordnung seien viele Abstimmungen notwendig, besonders wenn Bau, Ausstellung, Denkmalschutz und touristische Nutzung gleichzeitig geplant werden. Dass der Zeit- und Kostenrahmen bislang eingehalten werden konnte, sei deshalb keine Selbstverständlichkeit.

Marienberg ist der Auftakt für weitere Welterbe-Besucherzentren. In Annaberg-Buchholz soll im Winter 2026/2027 ein weiteres Zentrum folgen, Schneeberg ist für Sommer 2027 geplant. Auch in Freiberg gibt es bereits einen Welterbe-Infopunkt. Auf tschechischer Seite entstehen Zentren in Jáchymov und Krupka. Damit soll das grenzüberschreitende Welterbe Erzgebirge/Krušnohoří auf beiden Seiten der Grenze sichtbar gemacht werden.

Der symbolische Start für das Marienberger Besucherzentrum war bereits am 23. Oktober 2024 erfolgt. Damals wurde gemeinsam mit Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch der Grundstein gelegt. Auch eine Zeitkapsel wurde vergraben. Sie soll historische Aufzeichnungen für spätere Generationen bewahren.

Bis zur Eröffnung am 21. August wird auf der Baustelle weitergearbeitet. Dann soll das Besucherzentrum kostenfrei zugänglich sein und Einheimischen wie Gästen einen neuen Zugang zur Geschichte der Montanregion bieten.

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Urlaubsbetreuung für Haustiere planen https://www.sachsen-fernsehen.de/urlaubsbetreuung-fuer-haustiere-planen-2248557/ Thu, 02 Jul 2026 09:07:56 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2248557

Dresden - Wer ein Haustier hält, trägt auch während der Urlaubszeit Verantwortung. Darauf weisen Sachsens Sozialministerin Petra Köpping und die Landestierschutzbeauftragte Carina Heinrich hin. Damit Tiere während der Abwesenheit ihrer Halter gut versorgt sind, sei eine frühzeitige und sorgfältige Planung der Betreuung notwendig.

Nach Angaben des Sozialministeriums sollten Haustiere nicht allein, unterversorgt oder unbeaufsichtigt zurückgelassen werden. Eine rechtzeitige Organisation der Versorgung sei entscheidend, um Stress für Mensch und Tier zu vermeiden.

Staatsministerin Petra Köpping appelliert an Tierhalterinnen und Tierhalter, sich bereits vor Reiseantritt um eine verlässliche Lösung zu kümmern. Wer ein Tier halte, müsse sich bewusst sein, dass er für dessen Wohl verantwortlich sei. Köpping betont: „Organisieren Sie rechtzeitig vor dem Urlaub eine zuverlässige Betreuung für Ihr Tier und treffen Sie alle notwendigen Vorbereitungen! Wer auf den letzten Drücker sucht, erzeugt nur Stress für Mensch und Tier.“

Auch die Landestierschutzbeauftragte Carina Heinrich unterstreicht die Bedeutung einer guten Versorgung während der Reisezeit. Nicht nur die Menschen hätten sich einen erholsamen Urlaub verdient, auch den Tieren solle es in dieser Zeit gut gehen.

Betreuung sechs bis acht Wochen vorher klären

Tierhalter sollten sich idealerweise sechs bis acht Wochen vor dem Reiseantritt um eine geeignete Betreuung kümmern. Dafür kommen verschiedene Möglichkeiten infrage: Familie und Freunde, qualifizierte Tiersitter, Tierpensionen oder auch Tierheime.

Tierheime seien auf unterschiedliche Tierarten eingestellt und könnten sachkundige Betreuung anbieten. Gleichzeitig unterstützen sie nicht nur bei der Versorgung von Fundtieren und der Vermittlung neuer tierischer Gefährten, sondern können auch Urlaubsplätze für Haustiere bereitstellen. Besonders in der Hauptreisezeit seien die Kapazitäten jedoch häufig begrenzt.

Bei kleineren Heimtieren wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögeln ist laut den Hinweisen häufig eine Betreuung in der gewohnten häuslichen Umgebung ratsam. Für diese Tiere kann ein Ortswechsel mit erheblichem Stress verbunden sein.

Tiersitter brauchen genaue Informationen

Wer sein Tier einem Tiersitter anvertraut, sollte vorab alle wichtigen Informationen weitergeben. Dazu gehören Futtergewohnheiten, bekannte Krankheiten, Allergien und besondere Charaktereigenschaften des Tieres. Bei Hunden kann beispielsweise wichtig sein, wie sie auf andere Hunde reagieren.

Auch die Kontaktdaten des behandelnden Tierarztes sollten dem Betreuer vorliegen. So kann im Notfall schnell Hilfe organisiert werden. Ein verantwortungsvoller Tiersitter sollte diese Informationen aktiv einholen.

Für Tiere sind feste Abläufe und Routinen besonders wichtig. Regelmäßige Fütterungszeiten, vertraute Betreuungspersonen und gewohnte Abläufe können helfen, Stress während der Abwesenheit der Halter zu reduzieren.

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Reisen mit Tier gut vorbereiten

Soll das Haustier mit in den Urlaub reisen, müssen Halter vorab klären, ob Tiere in der Unterkunft erlaubt sind. Zudem wird eine tierärztliche Beratung empfohlen. Dabei können mögliche Erkrankungen am Reiseziel, notwendige Impfungen, Parasitenbekämpfung oder Maßnahmen gegen Reiseübelkeit besprochen werden.

Bei Autofahrten muss das Tier sicher transportiert werden. Dafür kommen beispielsweise spezielle Gurtsysteme, stabile Trennvorrichtungen oder Transportboxen infrage. Regelmäßige Pausen mit Auslauf sind ebenfalls wichtig.

Besondere Vorsicht gilt bei Hitze: Tiere dürfen niemals unbeaufsichtigt in geparkten Fahrzeugen zurückgelassen werden. Überhitzung kann lebensbedrohlich sein. Auch Staus und hohe Temperaturen sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

Für Flug- und Bahnreisen gelten ebenfalls besondere Vorschriften. Meist ist eine geeignete Transportbox erforderlich. Relevante Informationen zum Tier sollten gut sichtbar an der Box angebracht werden. Größere Hunde müssen in der Bahn einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden.

Tierpensionen vorher prüfen

Wer eine Tierpension nutzen möchte, sollte sich vorab sorgfältig informieren. Empfehlungen können unter anderem Tierärzte, Tierschutzvereine oder Online-Recherchen liefern. Vor der Buchung sollte die Einrichtung möglichst besucht werden.

Wichtige Fragen betreffen die Sachkunde der Mitarbeitenden, Haltung und Auslaufbedingungen, Rückzugsmöglichkeiten, Sauberkeit, Beheizbarkeit und Ausbruchsicherheit. Auch das Betreuungsverhältnis spielt eine Rolle: Es sollte nicht eine Betreuungsperson für zu viele Tiere verantwortlich sein.

Zudem verlangen viele Einrichtungen bestimmte Impfungen. Bei Katzen nehmen manche Pensionen nur kastrierte Tiere auf. Hündinnen sollten möglichst nicht läufig sein.

Mobile Betreuung als Alternative

Eine Alternative zur Tierpension ist die mobile Betreuung durch erfahrene Tiersitter. Dabei bleiben die Tiere in ihrer vertrauten Umgebung. Das kann insbesondere für Katzen mit Freigang eine stressarme Lösung sein.

Bei der Betreuung von Hunden ist seit 2021 die Tierschutzhundeverordnung zu beachten. Einzel gehaltene Hunde brauchen demnach mehrmals täglich mindestens zwei Stunden Sozialkontakt und Auslauf. Welpen benötigen entsprechend mehr Betreuung.

Futterautomaten reichen nicht aus

Das Sozialministerium weist außerdem darauf hin, dass Futterautomaten keine verlässliche Betreuungslösung für die Urlaubszeit darstellen. Technik könne ausfallen. In einem solchen Fall könnten Tiere unbemerkt ohne Nahrung bleiben.

Zudem ersetzt ein Automat keine menschliche Kontrolle. Verletzungen, Krankheiten oder andere Probleme würden ohne Betreuung möglicherweise nicht erkannt. Auch Aquarien- und Terrarientiere dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben, da sie auf funktionierende Technik angewiesen sind. Mindestens einmal täglich sollte das Wohl der Tiere kontrolliert werden.

Aussetzen von Tieren ist verboten

Trotz bestehender Betreuungsmöglichkeiten kommt es nach Angaben des Ministeriums jedes Jahr erneut zum Aussetzen von Haus- und Heimtieren. Tiere könnten weder in der freien Natur noch allein in einer verschlossenen Wohnung zuverlässig überleben.

Das Aussetzen von Haustieren ist nach dem Tierschutzgesetz verboten. In § 3 Nr. 3 heißt es, dass es untersagt ist, ein in menschlicher Obhut gehaltenes Tier auszusetzen oder zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen.

Je nach Ausmaß des verursachten Schadens oder Leidens kann dies eine Straftat darstellen. Die Botschaft des Ministeriums ist deshalb klar: Wer ein Tier hält, muss auch für die Urlaubszeit rechtzeitig Verantwortung übernehmen.

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Toskana Therme erneut GreenSign-zertifiziert https://www.sachsen-fernsehen.de/toskana-therme-erneut-greensign-zertifiziert-2248545/ Thu, 02 Jul 2026 08:14:00 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2248545

Bad Sulza/Bad Schandau - Die Toskana Therme Bad Schandau hat ihre GreenSign-SPA-Zertifizierung erfolgreich bestätigt. Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2023 wurde der Betrieb im Februar erneut durch das GreenSign-Institut geprüft. Dabei erfüllte die Therme die definierten Mindestanforderungen und erreichte insgesamt 61 Prozent.

Die Auszeichnung steht nach Angaben des Instituts für eine nachhaltige Positionierung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung in Bereichen wie Tourismus, Freizeit, Wirtschaft und Gesundheit. Bewertet werden dabei ökologische, soziale und ökonomische Aspekte des Spa-Betriebs.

Audit bewertet elf Kernbereiche

Im Rahmen der Rezertifizierung wurden mehrere zentrale Nachhaltigkeitsbereiche untersucht. Dazu zählen unter anderem Energieeffizienz, Wasser- und Abfallmanagement, Regionalität, Mobilität, Management und Kommunikation, soziales Engagement sowie kulturelles Erbe.

Besonders positiv wurde der Bereich Management hervorgehoben. Hier erreichte die Toskana Therme Bad Schandau mit 90 Prozent ihre höchste Einzelwertung. Nach Einschätzung des Audits sind Management und Kommunikation zentrale Bestandteile einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung. Sie stehen demnach für ein klares Wertesystem und eine verantwortungsvolle Entwicklung im Austausch mit Mitarbeitenden, Gästen und weiteren Beteiligten.

Nachhaltigkeit im Alltag des Betriebs

Im Betrieb setzt die Therme nach den vorliegenden Angaben auf verschiedene Maßnahmen zur Sensibilisierung für nachhaltiges Handeln. Mitarbeitende werden demnach bereits beim Onboarding sowie regelmäßig in Meetings auf Themen wie Stromsparen und Mülltrennung hingewiesen.

Auch im Gästebereich werden einzelne Nachhaltigkeitsmaßnahmen umgesetzt. Im Il Ristorante erhalten Gäste recycelbares Geschirr mit Besteck für Speisen zum Mitnehmen. Zudem bevorzugt der Betrieb regionale Lieferanten, große Gebinde und wiederverwendbare Verpackungen.

Hohe Werte bei sozialer und wirtschaftlicher Verantwortung

Neben dem Managementbereich erzielte die Toskana Therme Bad Schandau auch bei sozialer und wirtschaftlicher Verantwortung vergleichsweise hohe Bewertungen. Die soziale Verantwortung wurde mit 86 Prozent, die wirtschaftliche Verantwortung mit 82 Prozent bewertet.

Zu den genannten Aspekten gehören ein fairer Umgang zwischen den Beteiligten, berufliche Einstiegsmöglichkeiten für Einwohnerinnen und Einwohner, Schulungen und Weiterbildungen sowie Chancengleichheit. Außerdem ist ein betriebliches Gesundheitsmanagement Teil der Unternehmensstruktur. Darüber hinaus unterstützt die Therme lokale Institutionen, darunter die Freiwillige Feuerwehr.

Verbesserungsbedarf bei Einkauf und CO₂-Bilanz

Das Audit benennt zugleich Bereiche, in denen noch Entwicklungspotenzial besteht. Dazu gehört unter anderem der Einkauf von Textilien nach Standards wie GOTS oder Fairtrade. Auch im Bereich Energieeffizienz sieht die Bewertung weiteren Handlungsbedarf, insbesondere bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Darüber hinaus werden Qualitätsmanagement und nachhaltige Entwicklung als ausbaufähig beschrieben. Konkret genannt werden dabei die CO₂-Bilanzierung sowie mögliche Maßnahmen zum CO₂-Ausgleich.

GreenSign SPA als Nachhaltigkeitsprogramm

Die GreenSign Institut GmbH bietet mit GreenSign ein vom Global Sustainable Tourism Council anerkanntes Konformitätsbewertungsprogramm an. Es bewertet und dokumentiert ökologische, soziale und ökonomische Aspekte der Spa-Leitung. Dabei werden nach Angaben des Instituts mehr als 100 Kriterien in elf Kernbereichen berücksichtigt.

Das Programm orientiert sich unter anderem an Vorgaben aus Standards wie EMAS, DIN ISO 14001 und ISO 26000. Die Ergebnisse zahlen auf die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ein. GreenSign ist in Deutschland als Nachhaltigkeitssiegel für Hotels etabliert und wird nach Angaben des Instituts auch international genutzt.

Für die Toskana Therme Bad Schandau bedeutet die Rezertifizierung eine Bestätigung der bisherigen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Gleichzeitig zeigt das Audit auf, in welchen Bereichen der Betrieb weitere Verbesserungen anstreben kann.

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Mit der Kind + Kegel Ticketaktion 2026 für BELANTIS ins Sommerferienabenteuer starten https://www.sachsen-fernsehen.de/mit-der-kind-kegel-ticketaktion-2026-fuer-belantis-ins-sommerferienabenteuer-starten-2247615/ Wed, 01 Jul 2026 12:52:20 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2247615

Dresden/Leipzig - Ferienzeit ist Ausflugszeit. Wer mit Kindern unterwegs ist, sucht häufig nach einem Ziel, das mehr bietet als reine Fahrgeschäfte. Im Freizeitpark BELANTIS bei Leipzig stehen neben Attraktionen auch Mitmach-Erlebnisse im Mittelpunkt. Kinder können dort selbst Teil von Shows werden, Aufgaben lösen und in verschiedene Rollen schlüpfen.

Kind+Kegel bietet dazu eine limitierte Ticketaktion für die Saison 2026 an. Vollzahler-Tickets sind im Rahmen der Aktion für 32,00 Euro erhältlich. Der reguläre Eintrittspreis liegt laut vorliegenden Angaben bei 42,00 Euro. Damit spart ihr 10 Euro pro Ticket. Es handelt sich um OPEN-DAY-Tickets, die einmalig an einem Öffnungstag der Saison 2026 genutzt werden können. Ein festes Besuchsdatum muss beim Kauf nicht ausgewählt werden. Nach dem Kauf werden die Online-Tickets innerhalb von 24 Stunden verschickt.

Idefix' Abenteuerland im BELANTIS
© EVENT PARK GmbH

© EVENT PARK GmbH

Mitmach-Shows für kleine Abenteurer

BELANTIS setzt nicht nur auf Fahrgeschäfte, sondern auch auf Shows, bei denen Kinder aktiv eingebunden werden. Statt nur zuzuschauen, können sie selbst auf die Bühne treten und Teil der Geschichte werden.

Bei der Show „Wer will heut’ ein Ritter sein?“ können Kinder als kleine Knappen, Ritter oder Edeldamen Geschicklichkeit, Kraft und Mut beweisen. Dazu gehören unter anderem Balanceakte, Zielübungen und kleine Herausforderungen. Am Ende erhalten die Teilnehmenden eine Tapferkeitsurkunde.

Piratenfans kommen bei „Hebt den Schatz der Black Pirate“ auf ihre Kosten. Captain Black sucht Nachwuchs für seine Crew. Gemeinsam wird gerätselt, gesucht und gelacht, bis der verborgene Schatz gefunden ist.

Neu genannt wird außerdem das Figurentheater-Stück „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ nach dem bekannten Hörspiel von Kati Naumann. Darin geraten Schnirkelschnecke Monika und Regenwurm Schorsch in das Netz einer Kreuzspinne. Ganter Günter zeigt dabei, dass er nicht nur ein Schlauberger ist, sondern auch helfen kann, wenn es darauf ankommt.

Attraktionen für Kinder ab drei Jahren

Auch abseits der Bühnen bietet BELANTIS verschiedene Attraktionen für Familien. Genannt werden unter anderem eine Wildwasserfahrt durch die größte Pyramide Europas, ein Drachenritt auf der Familienachterbahn sowie eine Entdeckungstour am Strand der Götter. Die Angebote richten sich laut vorliegenden Informationen auch an Kinder ab drei Jahren.

Idefix’ Abenteuerland startet 2026

Für die Saison 2026 ist außerdem „Idefix’ Abenteuerland“ am Start. Die neue Themenwelt richtet sich speziell an Familien mit Kindern ab drei Jahren. Mit Idefix zieht ein neuer Bewohner in den Park ein, der kleine und große Gäste zum Entdecken einlädt.

In der Aerobix Flugmaschine tretet ihr kräftig in die Pedale und könnt selbst beeinflussen, wie hoch es hinausgeht. Bei Idefix’ Flussfahrt geht es auf eine Bootstour durch sanfte Wasserlandschaften. Ergänzt wird die Themenwelt durch bunte Szenerien, bekannte Figuren und viele Details. Am Meet & Greet sowie am Fotopoint können Gäste außerdem in die Welt der berühmten Gallier eintauchen und Asterix und Obelix begegnen.

Ticketaktion von Kind+Kegel

Für alle, die den Besuch in der Saison 2026 planen, bietet Kind+Kegel die BELANTIS-Tickets zum Supersparpreis an. Die Aktion ist limitiert. Der Ticketpreis beträgt 32,00 Euro statt regulär 42,00 Euro. Die Tickets gelten als OPEN-DAY-Tickets für Vollzahler und können einmalig an einem Öffnungstag der Saison 2026 eingesetzt werden.

Damit eignet sich das Angebot vor allem für Familien, die flexibel bleiben möchten und sich noch nicht auf ein festes Datum festlegen wollen. Nach dem Kauf werden die Online-Tickets innerhalb von 24 Stunden verschickt.

Deine Vorteile der Ticketaktion von Kind + Kegel im Überblick:

  • 10 Euro sparen: Tickets kosten 32 Euro statt regulär 42 Euro.
  • Flexibel bleiben: Es sind Open-Day-Tickets, ihr müsst euch beim Kauf nicht auf ein festes Datum festlegen.
  • Einmalig frei einlösbar: Das Ticket gilt an einem Öffnungstag der Saison 2026.
  • Gut planbar für Familien: Der BELANTIS-Besuch kann je nach Wetter, Ferienplanung oder Familienkalender gelegt werden.
  • Schnelle Zustellung: Die Online-Tickets werden nach dem Kauf innerhalb von 24 Stunden verschickt.
  • Limitierte Aktion: Das Angebot gibt es nur für begrenzte Zeit beziehungsweise solange Tickets verfügbar sind.
  • Geeignet für einen Tagesausflug: BELANTIS bietet Shows, Mitmach-Angebote und Attraktionen für Kinder ab drei Jahren.
  • Neue Erlebnisse 2026: Mit „Idefix’ Abenteuerland“ gibt es eine neue Themenwelt speziell für Familien mit kleinen Kindern.
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Sachsens Schüler starten in die Sommerferien https://www.sachsen-fernsehen.de/sachsens-schueler-starten-in-die-sommerferien-2248191/ Wed, 01 Jul 2026 11:57:08 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2248191

Dresden – Für rund 530.000 Schülerinnen und Schüler in Sachsen endet am Freitag, dem 3. Juli 2026, das Schuljahr 2025/2026. Sie erhalten an diesem Tag ihre Zeugnisse. Im Vorjahr waren es nach Angaben des Kultusministeriums 526.400 Schülerinnen und Schüler.

Für viele junge Menschen bedeutet der letzte Schultag zugleich den Abschluss ihrer Schulzeit. Rund 22.400 Absolventinnen und Absolventen der Oberschulen, rund 14.300 Abiturientinnen und Abiturienten der Gymnasien sowie etwa 3.000 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschulen beenden in diesem Jahr ihre schulische Laufbahn. Auch diese Zahlen liegen über denen des Vorjahres.

Sachsens Kultusminister Conrad Clemens wünschte den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften einen erholsamen Sommer. Die Ferien seien eine Gelegenheit, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, auf Entdeckungstour zu gehen oder einfach einmal nichts zu tun.

Zugleich bedankte sich Clemens bei den rund 40.000 Lehrerinnen und Lehrern im Freistaat für ihr Engagement im vergangenen Schuljahr. Der Minister verwies darauf, dass es nach Angaben des Kultusministeriums erstmals seit zehn Jahren gelungen sei, den Unterrichtsausfall an Sachsens Schulen zu reduzieren. Dies sei dem großen Einsatz der Lehrkräfte zu verdanken.

Die Sommerferien in Sachsen dauern vom 4. Juli bis zum 14. August 2026. In die Ferien starten 419.200 Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, 109.000 Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen sowie 1.800 Schülerinnen und Schüler des zweiten Bildungsweges. Die Zahlen beziehen sich auf öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft.

Für Schülerinnen und Schüler, die nach der Zeugnisübergabe Fragen oder Sorgen haben, richtet das Landesamt für Schule und Bildung am letzten Schultag eine Zeugnishotline ein. Sie ist am Freitag, dem 3. Juli 2026, von 12 bis 17 Uhr erreichbar.

Die Hotline bietet Beratung zur Notengebung sowie zu allgemeinen schulischen Fragen im Zusammenhang mit den Zeugnissen. Die Rufnummer lautet: 0371 5366 505.

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Waldbrandfläche 2025 stark gestiegen https://www.sachsen-fernsehen.de/waldbrandflaeche-2025-stark-gestiegen-2247663/ Tue, 30 Jun 2026 12:04:49 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2247663

Bonn/Zeithain - In Deutschland ist 2025 deutlich mehr Wald verbrannt als im langjährigen Durchschnitt. Nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft wurden bundesweit 2.626 Hektar Wald durch Brände zerstört. Das entspricht etwa der Fläche der Insel Norderney.

Der Wert liegt damit um ein Vielfaches über dem langjährigen Mittel. Zwischen 1991 und 2024 verbrannten im Durchschnitt 844 Hektar Wald pro Jahr. Noch mehr Waldfläche war nur in den Jahren 1992, 2019 und 2022 betroffen.

Einen wesentlichen Anteil an der Bilanz hatte ein Großbrand in der sächsischen Gohrischheide Anfang Juli 2025. Dort verbrannten allein 1.867 Hektar Wald. Damit prägte der Brand in Sachsen die bundesweite Waldbrandstatistik erheblich.

Die Zahl der registrierten Waldbrände lag 2025 mit 1.175 dagegen etwa im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Für den Zeitraum von 1991 bis 2024 nennt die Statistik im Mittel 1.139 Brände pro Jahr. Im Vergleich zu 2024 verdoppelte sich die Zahl der Brände allerdings. Das Vorjahr war nach den Angaben besonders regnerisch und verzeichnete vergleichsweise wenige Feuer.

Auffällig ist auch die Brandursache. Etwa jeder fünfte Waldbrand wurde den Angaben zufolge vermutlich vorsätzlich gelegt. Zur Entwicklung im laufenden Jahr liegen von der Bundesanstalt bislang noch keine Angaben vor.

Die Gohrischheide bleibt unterdessen ein besonders schwieriges Einsatzgebiet. Erst am Wochenende brannte es dort erneut. Nach den vorliegenden Angaben waren rund 16 Hektar betroffen. Mehr als 200 Einsatzkräfte waren bei Temperaturen um 40 Grad im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu halten.

Die Löscharbeiten in dem Gebiet gelten als besonders gefährlich, weil im Boden Altmunition liegt. Teile des Naturschutzgebietes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz können deshalb von Feuerwehrkräften nicht betreten werden. Das erschwert die direkte Brandbekämpfung erheblich.

Die aktuellen Zahlen zeigen, wie stark einzelne Großbrände die bundesweite Jahresbilanz beeinflussen können. Zugleich verdeutlicht der Fall Gohrischheide, dass Waldbrandschutz in munitionsbelasteten Gebieten besondere Herausforderungen mit sich bringt.

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Weniger Arbeitslose in Sachsen https://www.sachsen-fernsehen.de/weniger-arbeitslose-in-sachsen-3-2247603/ Tue, 30 Jun 2026 08:58:41 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2247603

Chemnitz - Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Juni erneut leicht zurückgegangen. Nach Angaben der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit waren im Freistaat 149.970 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 1.472 Menschen weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 7,0 Prozent.

Im Vergleich zum Juni des Vorjahres liegt die Arbeitslosigkeit allerdings weiterhin höher. Damals waren 147.146 Menschen ohne Arbeit gemeldet. Aktuell sind es damit 2.824 Personen mehr, ein Plus von 1,9 Prozent.

Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, sprach von einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Zugleich verwies er auf die weiter schwierige Lage am Arbeitsmarkt. Viele Arbeitgeber seien wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten bei Neueinstellungen zurückhaltend. Außerdem werde sich die bevorstehende Ferienzeit voraussichtlich auf den Arbeitsmarkt auswirken. Für die kommenden Monate rechnet die Bundesagentur daher mit dem üblichen saisonalen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, besonders bei jüngeren Menschen.

Die Regionaldirektion verweist zugleich auf Qualifizierungs- und Förderangebote. Im ersten Halbjahr seien rund 60.000 Förderungen für Arbeitslose in Sachsen finanziert worden, fast 9.000 mehr als im ersten Halbjahr 2025.

Von den knapp 150.000 Arbeitslosen in Sachsen wurden im Juni 93.843 Menschen von den 13 sächsischen Jobcentern betreut. Das entspricht 62,6 Prozent aller Arbeitslosen. Die elf Agenturen für Arbeit unterstützten 56.127 Menschen, also 37,4 Prozent. Im Monatsvergleich sank die Arbeitslosigkeit sowohl in den Jobcentern als auch in den Arbeitsagenturen. In den Jobcentern ging die Zahl um 760 Personen zurück, in den Arbeitsagenturen um 712.

Trotz des Rückgangs bleibt das Niveau hoch. Die Arbeitslosenquote von 7,0 Prozent ist der höchste Juni-Wert seit 2016. Damals lag die Quote im Juni bei 7,2 Prozent.

Auch beim Qualifikationsniveau zeigen sich deutliche Unterschiede. 45.271 Arbeitslose suchen eine Beschäftigung als Fachkraft. 21.578 Menschen streben eine Tätigkeit auf Spezialisten- oder Expertenniveau an, etwa als Meister, Techniker oder Akademiker. 78.274 Arbeitslose suchen eine Beschäftigung als Helfer.

Regional ging die Arbeitslosigkeit im Juni in allen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsens zurück. Besonders deutlich fiel der Rückgang im Erzgebirgskreis aus. Dort sank die Zahl der Arbeitslosen um 265 Personen beziehungsweise 2,8 Prozent. Auch im Vogtlandkreis sowie in den Landkreisen Bautzen und Meißen gab es spürbare Rückgänge. Die geringsten Rückgänge wurden in der Stadt Leipzig, im Landkreis Zwickau und in der Stadt Dresden registriert.

Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnete im Juni der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,4 Prozent. Es folgen der Erzgebirgskreis mit 5,6 Prozent und der Landkreis Meißen mit 5,7 Prozent. Die höchste Quote gab es in der Stadt Chemnitz mit 9,7 Prozent. Ebenfalls über dem Landesdurchschnitt lagen die Stadt Leipzig mit 8,8 Prozent und der Landkreis Görlitz mit 8,7 Prozent.

Bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zeigt sich ein Rückgang. Nach jüngsten Hochrechnungen waren im April 2026 in Sachsen 1.610.400 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 900 weniger als im März und 18.300 weniger als im April 2025. Das entspricht einem Minus von 1,1 Prozent.

Die Entwicklung unterscheidet sich je nach Branche deutlich. Beschäftigungszuwächse gab es im Vorjahresvergleich vor allem im Gesundheitswesen, in Heimen und im Sozialwesen sowie bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Rückgänge wurden dagegen besonders im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in der Arbeitnehmerüberlassung, in der Informations- und Kommunikationsbranche, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Baugewerbe verzeichnet.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt dennoch vorhanden. Im Juni meldeten sächsische Betriebe 6.452 neue freie Stellen. Das waren 124 weniger als im Mai, aber 300 mehr als im Juni des Vorjahres. Insgesamt waren bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Sachsen 32.463 freie Stellen gemeldet. Das sind 560 mehr als im Vormonat und 2.343 mehr als vor einem Jahr.

Nach Angaben der Regionaldirektion handelt es sich bei einem Großteil der gemeldeten Stellen um reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Rund 90 Prozent der Stellen sind unbefristet zu besetzen, ein ähnlich hoher Anteil entfällt auf Vollzeitstellen.

Der Arbeitsmarkt bleibt dabei in Bewegung. Im Juni meldeten sich 25.193 Menschen bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter arbeitslos. Gleichzeitig beendeten 26.698 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. 9.047 Frauen und Männer meldeten sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos. Im selben Zeitraum nahmen 8.770 Menschen wieder eine Erwerbstätigkeit auf, darunter 7.543 auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Ein erweitertes Bild zeigt die Unterbeschäftigung. Im Juni nahmen 31.661 Menschen in Sachsen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil oder standen der Arbeitsvermittlung vorübergehend nicht zur Verfügung. Dazu zählten unter anderem Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen, berufliche Weiterbildungen, Arbeitsunfähigkeit, Unterstützung durch andere Leistungsträger sowie Arbeitsgelegenheiten.

Die Unterbeschäftigung umfasste im Juni insgesamt 181.631 Personen. Das waren 1.756 weniger als im Mai, aber 3.698 mehr als im Juni 2025. Die Unterbeschäftigungsquote lag bei 8,3 Prozent.

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Sachsens Tourismus verliert an Schwung https://www.sachsen-fernsehen.de/sachsens-tourismus-verliert-an-schwung-2247588/ Tue, 30 Jun 2026 08:49:36 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2247588

Kamenz - Der Tourismus in Sachsen hat 2025 erstmals seit der Corona-Pandemie wieder einen Rückgang verzeichnet. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz registrierten die Beherbergungsbetriebe im Freistaat im vergangenen Jahr rund 19,7 Millionen Übernachtungen. In den beiden Jahren zuvor waren es jeweils rund 19,9 Millionen Übernachtungen gewesen.

Damit zeigt sich nach der Erholung der Branche in den Jahren nach den pandemiebedingten Einschränkungen wieder eine leichte Abschwächung. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Gästen aus dem Ausland aus. Hier meldeten die Statistiker ein Minus von 7,2 Prozent.

Auch auf dem Arbeitsmarkt machte sich die Entwicklung bemerkbar. Die Zahl der Beschäftigten im Tourismus ging den Angaben zufolge um 0,3 Prozent zurück. Zum Stichtag Ende Juni 2025 waren demnach 64.500 Menschen in der sächsischen Tourismusbranche beschäftigt.

Regional verlief die Entwicklung jedoch unterschiedlich. Die größten Zugewinne verzeichnete laut Statistischem Landesamt die Region Chemnitz-Zwickau. Als wesentlicher Grund dafür gilt Chemnitz, das 2025 Kulturhauptstadt Europas war. Der Titel sorgte offenbar für zusätzliche Aufmerksamkeit und mehr touristische Nachfrage in der Region.

Für Sachsens Tourismus ergibt sich damit ein gemischtes Bild: Während die Gesamtzahlen leicht nachgaben und vor allem internationale Gäste seltener kamen, konnte Chemnitz im Kulturhauptstadtjahr gegen den landesweiten Trend zulegen.

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Hitze fordert Einsatzkräfte in ganz Sachsen https://www.sachsen-fernsehen.de/hitze-fordert-einsatzkraefte-in-ganz-sachsen-2247126/ Mon, 29 Jun 2026 12:09:50 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2247126

Dresden - Das erste Hitzewochenende des Jahres hat die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes in Sachsen stark gefordert. Nach Angaben des Unternehmens waren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im gesamten Freistaat im Einsatz. Sie unterstützten bei hitzebedingten Notlagen, Vermisstensuchen, Bränden, Unwettereinsätzen und der Betreuung von Betroffenen.

Damit entlasteten die Einsatzkräfte zugleich den Rettungsdienst. Das Wochenende habe gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Polizei für den Bevölkerungsschutz in Sachsen sei, so das DRK.

Besonders intensiv verlief das Wochenende für die Wasserwacht. An der Talsperre Pöhl suchten acht Einsatzkräfte der Wasserwacht Reichenbach gemeinsam mit weiteren Rettungskräften nach zwei vermissten Männern. Die Suche musste am Sonntagabend wegen einsetzender Dunkelheit unterbrochen werden.

Bereits am Freitagabend war die Wasserwacht an der Talsperre Pöhl wegen einer Vermisstenmeldung alarmiert worden. Diese stellte sich nach Angaben des DRK glücklicherweise als unbegründet heraus. Auch die Wasserrettungsgruppe Chemnitz wurde am Freitag alarmiert, konnte den Einsatz jedoch bereits auf der Anfahrt abbrechen.

An der Schladitzer Bucht musste die Wasserwacht am Wochenende eine Person aus dem Wasser retten. Zudem leisteten die Einsatzkräfte dort 20-mal Erste Hilfe und waren an vier Personensuchen beteiligt. Auch an weiteren sächsischen Seen, Bädern und Stränden halfen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer des DRK bei verschiedenen Notlagen.

Die hohen Temperaturen führten ebenfalls zu mehreren Einsätzen. In Eilenburg unterstützten der Rettungsdienst sowie die Schnell-Einsatz-Gruppen Betreuung und Versorgung aus Eilenburg und Taucha ein Jugendzeltlager. Dort hatten zahlreiche Kinder und Jugendliche über hitzebedingte Kreislaufprobleme geklagt. Mehrere Betroffene wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Kurze Zeit später wurden dieselben Einsatzkräfte zu einem Brand in einem Pflegeheim in Eilenburg alarmiert. Rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner mussten betreut werden. Vier Personen wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Auch bei mehreren größeren Bränden waren ehrenamtliche DRK-Kräfte im Einsatz. Die Schnell-Einsatz-Gruppe Hainichen des DRK Döbeln-Hainichen übernahm bei einem Bauernhofbrand in Rossau die medizinische Absicherung der Feuerwehr, die Verpflegung der Einsatzkräfte sowie die psychosoziale Betreuung der Betroffenen.

Beim Waldbrand in der Gohrischheide unterstützten Einsatzkräfte der DRK-Kreisverbände Meißen, Dresden-Land und Freital die Feuerwehr mit der Versorgung der Einsatzkräfte. In Steinberg wurden DRK-Kräfte aus dem Göltzschtal, dem Kreisverband Oelsnitz und dem DRK Zentrum Plauen alarmiert, nachdem ein Ast in einem Biergarten zwölf Menschen verletzt hatte.

Auch die Bergwacht Sachsen war bereits vor dem Wochenende gefordert. Im Kirnitzschtal retteten Einsatzkräfte eine 89-jährige Wanderin, die von einem Wanderweg abgestürzt war. Die hohen Temperaturen erschwerten den Einsatz zusätzlich.

DRK-Sachsen-Pressesprecher Kai Kranich erklärte, das Wochenende habe eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Aufgaben der ehrenamtlichen Einsatzkräfte seien. Sie seien unter anderem in der Wasserrettung, bei Sanitäts- und Betreuungseinsätzen sowie bei der Versorgung von Feuerwehrkräften gefordert gewesen. Hinzu kamen geplante Veranstaltungen wie das Stadtfest in Aue.

Zugleich verweist das DRK Sachsen darauf, dass Hitze längst ein relevantes Einsatzthema geworden sei. Sie stelle sowohl die Bevölkerung als auch die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Das DRK appelliert deshalb, ausreichend zu trinken und körperliche Anstrengungen während der Mittagshitze zu vermeiden.

Kranich rät zu regelmäßigen Trinkpausen: Nicht erst trinken, wenn Durst aufkommt, sondern über den Tag verteilt. Als Vergleich nennt er eine „Trinkpause wie bei der Fußballweltmeisterschaft“.

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Dresdens Retter am Wochenende im Hitzestress

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Sachsen bereitet sich auf Hitze vor https://www.sachsen-fernsehen.de/sachsen-bereitet-sich-auf-hitze-vor-2246388/ Fri, 26 Jun 2026 09:09:34 +0000 https://www.sachsen-fernsehen.de/?p=2246388

Dresden/Chemnitz/Leipzig - Sachsen bereitet sich auf den Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle vor. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze, während die Krankenhäuser im Freistaat nach eigenen Angaben gut auf mögliche Hitze-Notfälle eingestellt sind. Am Wochenende werden Temperaturen von bis zu 41 Grad erwartet.

Nach einer dpa-Umfrage bei größeren Kliniken in Leipzig, Dresden und Chemnitz sind die Notaufnahmen auf die Belastungen durch hohe Temperaturen vorbereitet. Die Krankenhäuser verweisen dabei auf Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Gerade bei extremer Hitze können Kreislaufprobleme, Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten. Mediziner raten, solche Warnzeichen ernst zu nehmen und bei schweren Beschwerden ärztliche Hilfe aufzusuchen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt auch in Sachsen vor extremer Wärmebelastung. Für Leipzig und den Westen des Freistaats gilt die Warnung bereits am 26. Juni. Am Samstag soll ganz Sachsen betroffen sein. Teilweise wurde die Warnung direkt an mobile Geräte versendet.

Laut DWD wird bis zu einer Höhe von 800 Metern eine extreme Wärmebelastung erwartet. Besonders in dicht bebauten Stadtgebieten kann die Situation zusätzlich belastend werden, weil es dort in der Nacht voraussichtlich kaum abkühlt. Empfohlen wird, Hitze möglichst zu vermeiden und ausreichend Wasser zu trinken.

Auch die Trockenheit wirkt sich auf das öffentliche Leben aus. In Leipzig dürfen öffentliche Feuerstellen wegen der aktuell mittleren bis hohen Waldbrandgefahr nicht genutzt werden. Die Stadt teilte mit, dass die Feuerstellen wieder freigegeben werden, sobald sich die Wetterlage entspannt. Zuvor hatte bereits Chemnitz ein solches Verbot verhängt.

Die zunehmende Hitze wird auch mit Blick auf mögliche wirtschaftliche Folgen diskutiert. Der Dresdner Wirtschaftsexperte Joachim Ragnitz vom Ifo-Institut sieht darin kurzfristig jedoch keine Gefahr für die Wirtschaft. Aus seiner Sicht seien die Effekte auf die Produktivität vernachlässigbar und könnten ausgeglichen werden.

Hintergrund der Debatte ist eine Studie des Beratungsinstituts Prognos im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Demnach kostet ein Hitzetag mit mindestens 30 Grad die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro. Ragnitz ordnet diese Zahl jedoch im Verhältnis zum jährlichen Bruttoinlandsprodukt ein und hält sie quantitativ für nicht erschreckend.

Langfristig hält der Wirtschaftsexperte Anpassungen beim Arbeitsschutz dennoch für sinnvoll. In Büros könnten Klimaanlagen helfen. In Branchen wie dem Straßenbau seien veränderte Arbeitszeiten denkbar, etwa mit früherem Arbeitsbeginn, späterem Arbeitsende oder längeren Pausen während der größten Hitze.

Für die Bevölkerung bleiben die zentralen Empfehlungen der Mediziner einfach: viel trinken, direkte Sonne meiden und körperliche Belastung möglichst reduzieren. Besonders aufmerksam sollten Menschen auf Anzeichen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit achten.

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