Mo., 07.09.2026 , 11:26 Uhr

Polizeieinsatz in Sachsen beendet, Ermittlungen zu Angriffen laufen weiter

21 Sprengvorrichtungen an Stromtrassen gefunden

Bei der Suche nach Sprengvorrichtungen an elektrischer Infrastruktur in Sachsen wurden neun weitere Funde gemacht. Insgesamt entdeckten die Einsatzkräfte 21 Vorrichtungen.

Görlitz/Dresden - Im Zusammenhang mit den Angriffen auf elektrische Infrastruktur in Sachsen haben Einsatzkräfte neun weitere selbst hergestellte Sprengvorrichtungen gefunden. Der Polizeieinsatz unter Führung der Polizeidirektion Görlitz wurde am Sonntag beendet.

Die neuen Funde wurden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, des Landeskriminalamtes Sachsen und der Polizeidirektion Görlitz im unmittelbaren Bereich von Hochspannungstrassen südlich des Umspannwerkes Graustein entdeckt. Das Gebiet liegt in der Nähe von Schleife im Landkreis Görlitz.

Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen entschärften auch diese Sprengvorrichtungen.

Gesamtzahl steigt auf 21

Mit den neun weiteren Funden erhöht sich die Zahl der in Sachsen entdeckten Sprengvorrichtungen auf insgesamt 21.

Die Einsatzkräfte hatten entsprechende Einrichtungen im Umfeld der elektrischen Infrastruktur weiter abgesucht. Mit dem Abschluss dieser Maßnahmen wurde der Polizeieinsatz am Sonntag beendet.

Ermittlungen dauern weiter an

Unabhängig vom Ende des Polizeieinsatzes laufen die Ermittlungen weiter. Zuständig sind die Zentralstelle Extremismus Sachsen bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden sowie das Landeskriminalamt Sachsen.

Weitere Angaben zu möglichen Tatverdächtigen, Hintergründen oder Motiven machten die Behörden in der gemeinsamen Mitteilung nicht.

Behörden bitten weiter um Hinweise

Generalstaatsanwaltschaft, Landeskriminalamt und Polizeidirektion Görlitz bitten die Bevölkerung weiterhin um Unterstützung bei den laufenden Ermittlungen.

Hinweise können über das von den Behörden genannte Hinweisportal NRW übermittelt werden.

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