Do., 23.04.2026 , 07:59 Uhr

Bund fördert Sanierung der Sportstätte in erster Programmrunde

2,25 Mio. Euro für Dresdens Margon Arena

Die Margon Arena in Dresden erhält 2,25 Millionen Euro aus einem Bundesprogramm. Das Geld ist für die Sanierung und Erweiterung der Sportstätte vorgesehen.

Dresden/Berlin - Die Margon Arena in Dresden soll mit 2,25 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gefördert werden. Nach den vorliegenden Angaben wurde die Förderung im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Damit fließt Geld aus der ersten Förderrunde des Programms in die sächsische Landeshauptstadt.

Die Margon Arena gilt seit Jahren als sanierungsbedürftig. Die Landeshauptstadt Dresden erklärte bereits im September 2025, dass die Halle zunächst im Bestand ertüchtigt werden solle und dafür weitere finanzielle Mittel beschafft werden müssten. In diesem Zusammenhang verwiesen Stadt und Verein damals auf die sogenannte Sportmilliarde des Bundes, aus der kommunale und vereinseigene Sportstätten gefördert werden sollen.

Nach Angaben aus den Pressemitteilungen der Dresdner Bundestagsabgeordneten Markus Reichel, Lars Rohwer und Rasha Nasr ist die Förderung für die Margon Arena unter anderem für Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen vorgesehen. Genannt werden dabei unter anderem der Ausbau des Brandschutzes, die Sanierung der Lüftungsanlage, die Erneuerung des Sportbodens sowie die Modernisierung der Trink- und Löschwasseranlage. Diese Angaben stammen aus der politischen Kommunikation der Abgeordneten. Eine weitergehende technische Detailplanung der Stadt war in den öffentlich zugänglichen Quellen zunächst nicht enthalten.

Die Arena ist ein wichtiger Sportstandort in Dresden. Laut der Mitteilung von Rasha Nasr dient sie seit ihrer Eröffnung 1998 als Trainings- und Wettkampfstätte für Breiten- und Spitzensport. Genutzt werde sie demnach von mehr als 8.000 Sportlerinnen und Sportlern aus 19 Vereinen. In den Mitteilungen von Reichel und Rohwer werden zudem der Dresdner SC 1898 und die Dresden Titans als Nutzer der Halle genannt.

Bundesweit war die Nachfrage nach Mitteln aus dem Programm sehr groß. Das Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung ist mit der Umsetzung des Programms beauftragt. Für den Projektaufruf gab es nach Angaben des Bundes eine hohe Zahl an Interessenbekundungen, während für die erste Tranche 333 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das Bundesbauministerium hatte bereits im Januar 2026 auf die starke Überzeichnung des Programms hingewiesen.

Aus der Dresdner CDU wird die Entscheidung als Beispiel für schnell wirksame Förderpolitik bewertet. Markus Reichel und Lars Rohwer heben in ihrer Mitteilung hervor, dass zwischen dem Start des Programms im Herbst 2025 und der ersten Förderzusage für Dresden nur wenige Monate lägen. Rohwer verweist zudem auf seine Verbindung zum Dresdner SC 1898 und bezeichnet die Entscheidung auch persönlich als wichtiges Signal. Diese Aussagen sind politische Bewertungen der Abgeordneten.

Auch aus der SPD kommt Zustimmung. In ihrer Mitteilung spricht Rasha Nasr von einem lange erwarteten Schritt für Dresden. Sie betont, dass nicht nur der Profisport, sondern auch der Amateursport von der Förderung profitieren könne. Darüber hinaus verweist sie auf die Bedeutung der Arena als Mehrzweckhalle, die auch für Veranstaltungen jenseits des Sports bekannt ist. Auch dies ist eine politische Einordnung.

Mit der nun angekündigten Förderung ist für Dresden ein wichtiger Finanzierungsschritt erreicht. Offen bleibt, wann die Maßnahmen konkret beginnen und wie der weitere Zeitplan für die Sanierung der Margon Arena aussieht. Fest steht bislang: Der Bund stellt Geld bereit, und die Halle soll modernisiert werden.